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Aus der Stadt Bahlsen-Keks im Landesmuseum ausgestellt
Hannover Aus der Stadt Bahlsen-Keks im Landesmuseum ausgestellt
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17:16 10.03.2014
Ob es sich dran hält? Das Krümelmonster ist im Museum beim Bahlsen-Keks nicht erwünscht.
Ob es sich dran hält? Das Krümelmonster ist im Museum beim Bahlsen-Keks nicht erwünscht. Quelle: Körner
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Hannover

Der goldene Leibniz-Keks ist zurück und kann von der Öffentlichkeit nach dem Keks-Klau durch das Krümelmonster wieder bestaunt werden. Am Donnerstag ist das Wahrzeichen der Firma Bahlsen in einer Ausstellung im Landesmuseum vorgestellt worden, ab morgen ist es für Besucher zugänglich.

„Wir möchten allen Interessierten die Möglichkeit geben, sich den Keks aus nächster Nähe anzuschauen, bevor wir ihn wieder an seinen angestammten Platz hängen“, teilte der Süßwarenhersteller mit. So wird das Firmenwahrzeichen vier Wochen lang im Rahmen der Ausstellung „Faszination Nofretete“ im Gebäude in der Willy-Brandt-Allee zu sehen sein.

Die Kombination Leibniz-Keks und altes Ägypten erscheint dabei nur auf den ersten Blick als ungewöhnlich. Die Schau zeigt Werke des Künstlers Bernhard Hoetgers, der sich zwischen 1913 und 1919 mit Ägypten befasste und dabei von seinem Mäzen, dem Keksfabrikanten Hermann Bahlsen unterstützt wurde. In dieser Zeit erschuf der Bildhauer Georg Herting im Auftrag von Bahlsen das 20 Kilogramm schwere Firmensymbol aus vergoldeter Bronze.

Nach dem Ende der Ausstellung soll der Gold-Keks restauriert werden. „Es sind sowohl witterungsbedingte als auch neue Schäden an dem Kunstwerk zu beseitigen“, sagt Unternehmenssprecherin Bianca Milz. Erst dann wird das Wahrzeichen wieder am Stammsitz des Keksproduzenten zu sehen sein. „Wir rechnen damit, dass es Ende Juni, Anfang Juli so weit sein wird“, erklärt Milz.

Das "Krümelmonster" stahl im Januar 2013 den Keks vom Bahlsen-Stammhaus. Die ganze Affäre zum Nachlesen.

Das Firmensymbol war Anfang des Jahres entwendet worden. Am 29. Januar ging bei der HAZ ein Erpresser-Schreiben ein, das mit dem Wort „Krümelmonster“ unterzeichnet war. Am 5. Februar tauchte der Gold-Keks vor der Leibniz-Universität wieder auf. Von den Tätern fehlt noch jede Spur.  

r.

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Der goldene Bahlsen-Keks wird nicht wieder am Stammhaus des Unternehmens in der List aufgehängt. Zumindest vorerst nicht. Denn das mehr als 100 Jahre alte Firmensymbol, das Anfang Januar von einem Täter im Krümelmonsterkostüm von der Fassade abmontiert worden war, wird zum Ausstellungsstück.

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