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Aus der Stadt Aufmerksame Bankmitarbeiter verhindern Trickbetrügereien
Hannover Aus der Stadt Aufmerksame Bankmitarbeiter verhindern Trickbetrügereien
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16:01 09.01.2018
Trickbetrüger, die sich am Montag in Laatzen und Ronnenberg als Polizisten ausgegeben hatten, sind an aufmerksamen Bankmitarbeitern gescheitert. Quelle: Symbol
Hannover

 Dreiste Trickbetrüger sind am Montag in Laatzen und Ronnenberg leer ausgegangen. Mitarbeiter mehrerer Bankfilialen hatten die Polizei eingeschaltet, als Senioren in zwei Fällen fünfstellige Beträge von ihren Konten abheben wollten. Die Täter hatten sich in beiden Fällen als Polizisten ausgegeben, um an die Ersparnisse ihrer Opfer zu kommen. Die Polizeidirektion registrierte in den vergangenen Wochen in der Stadt und dem Umland insgesamt zwölf weitere Anrufe angeblicher Polizisten.

Bereits am Sonntagabend gegen 22 Uhr hatte eine 79-jährige Laatzenerin einen Anruf von einer angeblichen Polizistin erhalten, die sich Cornelia Jung nannte. Sie tischte der Seniorin die Geschichte einer angeblichen rumänischen Einbrecherbande auf, bei der angeblich eine Namensliste gefunden worden war, auf der auch die 79-Jährige vermerkt war. Dann fragte die angebliche Beamtin die Frau aus Laatzen über ihre Vermögensverhältnisse aus. Schließlich erklärte sie ihr, die Ersparnisse seien auf dem Konto nicht mehr sicher, die Polizei würde das Geld am nächsten Tag abholen und verwahren.

Verlust von 20.000 Euro verhindert

Am Montagmorgen erhielt die 79-Jährige einen weiteren Anruf eines Komplizen. Er sei von der Laatzener Polizei, gab der Anrufer an und erklärte der Seniorin genau, wie sie ihr Bargeld vom Konto abheben sollte. Die Frau suchte nacheinander zwei Filialen auf. In der ersten weigerte sich ein Mitarbeiter, die geforderte Summe von 44 000 Euro auszuzahlen. In der zweiten Filiale in Gleidingen bekam die Frau ebenfalls kein Geld. Zudem schaltete ein Mitarbeiter umgehend die Polizei ein.

Ein ähnlicher Fall trug sich am Montag in Ronnenberg zu. Bei einem Ehepaar meldeten sich zwei angebliche Polizisten und berichteten von einer angeblichen Bande aus Rumänien, die gerade in der Region auf Beutezug sei. Im Verlauf mehrerer Telefonate brachten die Betrüger den 84-jährigen Mann dazu, eine Bank aufzusuchen, um die Ersparnisse des Paar abzuheben. Auch hier reagierte der Mitarbeiter richtig und schaltete die Polizei ein. Auch der Neffe des Ehepaars, der inzwischen von dem Vorfall gehört hatte, kontaktierte die Polizei und verhinderte auf diese Weise, dass seine Verwandten 20 000 Euro verloren. 

Von Tobias Morchner

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