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Aus der Stadt Ärger wegen Sperrungen auf der Messe
Hannover Aus der Stadt Ärger wegen Sperrungen auf der Messe
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00:15 28.04.2016
Von Lars Ruzic
Während Barack Obama und Angela in den Messehallen scherzen, bilden sich davor Staus. Quelle: Nancy Heusel
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Hannover

Der Besuch des US-Präsidenten auf der Hannover Messe hat am Vormittag ein Fußgänger-Chaos ausgelöst. Tausende Besucher irrten über das Messegelände, stießen immer wieder an Absperrungen oder wurden auf kilometerweite Umwege geschickt - die am Ende abermals in einer Sackgasse zu enden drohten. An den Absperrungen bildeten sich Menschentrauben von Managern, die ihre engen Terminpläne nicht einhalten konnten. "Soll keiner sagen, wir hätten für Obama nicht alle Kosten und Mühen gescheut", sagte einer von ihnen maliziös.

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Der Grund lag in umfangreichen Absperrungen, die nicht nur die Messehallen betrafen, durch die Obama und Bundeskanzlerin Angela Merkel beim Eröffnungsrundgang gelaufen sind (mehr im Liveticker). Auch komplette Verkehrsachsen auf dem größten Messegelände der Welt waren hermetisch abgeschirmt. Als Obama im Pavillon unter dem Expo-Holzdach sprach, konnte man beispielsweise nicht von der Nord-Süd-Achse des Messegeländes nach Westen abzweigen und umgekehrt. Erst am späten Mittag nach der Abreise von Obama normalisierte sich die Lage wieder

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