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Aus der Stadt Baurat hält an Denkmalschutz für Bauamt fest
Hannover Aus der Stadt Baurat hält an Denkmalschutz für Bauamt fest
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20:38 04.02.2015
Von Andreas Schinkel
Was soll mit dem maroden Bauamt passieren. Dezernent Uwe Bodemann plädiert dafür, den Denkmalschutz mit seinen Auflagen zu berücksichtigen. Quelle: Surrey (Archiv)
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Hannover

Man müsse diskutieren, welchem technischen Anspruch das Gebäude künftig gerecht werden soll. „Eine Fassadensanierung unter Wahrung des Denkmalschutzes ist möglich“, sagt Bodemann.

Die Fassade des Gebäudes neben dem Rathaus bröckelt, und auch die Stahlkonstruktion im Beton ist beschädigt. Eine Machbarkeitsstudie im Auftrag der Stadt nennt vorläufig drei Szenarien für eine Sanierung: eine günstige Variante (15 bis 20 Millionen Euro), einen mittleren Weg und eine Komplettsanierung, die bis zu 45 Millionen Euro verschlingt. Kämmerer Marc Hansmann (SPD) hatte in vertraulichen SPD-Kreisen betont, dass eine Komplettsanierung unwirtschaftlich sei und einen Neubau des Bauamts auf der östlichen Seite des Rathauses ins Gespräch gebracht.

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Bodemann wertet die Ideen des Kämmerers jetzt lediglich als „abstrakte Anregungen“. „Der Charme der Entstehungszeit nach dem Zweiten Weltkrieg macht das Gebäude aus. Mein Büro ist wunderschön“, sagt er in einer persönlich gehaltenen Stellungsnahme, zu der ihn die Vertreter von CDU und FDP genötigt haben. Das Gebäude sei ein „Zeitzeuge“, meint Bodemann. Zudem müsse man sich nicht auf das teuerste Szenario kaprizieren.

CDU-Baupolitiker Felix Blaschzyk kann nicht verstehen, warum der Amtssitz des Baurats derart verfallen konnte. Bodemann lässt die Frage abperlen und zieht sich darauf zurück, dass nicht die Bauverwaltung, sondern das städtische Gebäudemanagement für die Pflege und Erhaltung zuständig sei. Der Fachbereich untersteht dem Wirtschaftsdezernat von Sabine Tegtmeyer-Dette (Grüne). „Die Kollegen machen einen guten Job“, sagt Bodemann.

Kauf des Ihmezentrums keine Option: Der Überlegung der CDU, dass die Stadt Hannover das Ihmezentrum bei der anstehenden Versteigerung erwerben könnte, erteilt Bodemann im Bauausschuss eine Absage.

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