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Aus der Stadt Behörden planen für Ebola-Ausbruch
Hannover Aus der Stadt Behörden planen für Ebola-Ausbruch
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06:44 27.11.2014
Von Christian Purbs
Foto: Schutzanzüge hängen in einer Quarantänestation in einem Krankenhaus.
Schutzanzüge hängen in einer Quarantänestation in einem Krankenhaus. Quelle: Tim Brakemeier/dpa
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Hannover

In Hannover rüsten sich die Behörden für mögliche Ebola-Verdachtsfälle in der Region. Beispielsweise sind die Notarztwagen mit Schutzanzügen ausgestattet, auch die Werksfeuerwehr am Flughafen Hannover-Langenhagen hat 50 spezielle Schutzausrüstungen angeschafft. Das geht aus einer Informationsdrucksache hervor, die gestern im zuständigen Feuerschutzausschuss der Regionsversammlung vorgestellt wurde.

Zuständiges Kompetenzzentrum für die Region ist das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, dort ist auch die Behandlung von Patienten aus der Region vorgesehen. Sollten dort Ebola-Patienten behandelt werden und in der Region Hannover ein unbestätigter Verdachtsfall auftreten, würde dieser zunächst in hannoverschen Krankenhäusern untergebracht. Die MHH hat dafür zwei Betten auf einer speziellen Isolierstation, das Klinikum Siloah sechs Betten. Auch die Kliniken der Diakonischen Dienste haben Isolierbetten. Tests, um Ebola festzustellen, hält das Gesundheitsamt der Region bereit. Auch die MHH schafft sich diese Tests an, berichtet der Leiter der MHH-Notfallmedizin, Professor Hans Anton Adams.

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