Menü
Hannoversche Allgemeine | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Aus der Stadt Bildungsmesse in Hannover bietet Ausbildungsplätze für alle
Hannover Aus der Stadt Bildungsmesse in Hannover bietet Ausbildungsplätze für alle
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
18:41 26.02.2011
Auf der Bildungsmesse kommen Auszubildende und Schüler schneller ins Gespräch. Quelle: Sonja Zimpel
Anzeige

Stephan Weil tat es den jungen Leuten gleich. Nachdem Hannovers Oberbürgermeister am Freitag die 20. Bildungsmesse im Hannover Congress Centrum eröffnet hatte, ging er in der Eilenriedehalle von Stand zu Stand und sammelte bei den 133 Ausstellern Informationen. „Wer hierher kommt, wird fündig“, hatte Weil schließlich in seiner Rede angekündigt.

Und so erfährt er bei Edeka, dass auch Hauptschüler gute Chancen auf einen Ausbildungsplatz haben. Am Stand der Arbeitsagentur erfragt er die Klickraten der Online-Jobbörse, und auch beim Garten- und Landschaftsbau der Stadt, der Fernuniversität Hagen, den Hochschulen Hannovers und der Sparkasse schaut er vorbei. Am Sonnabend, dem zweiten Messetag, können sich die Besucher auf 5000 Quadratmetern nach Ausbildungen, Studiengängen oder Weiterbildungen erkundigen. Am Messestand 137 gibt es kostenlose Bewerbungsfotos und Unterlagen. Zudem werden Lebensläufe beim „Bewerbungsmappencheck“ (Stand 113) überprüft.

Anzeige

Der 23-jährige Daniel, der Ingenieurwissenschaften an der Leibniz-Universität studiert, will die Bildungsmesse nutzen, um einen neuen beruflichen Weg zu finden. Er möchte sich umorientieren und hat sich deshalb auch bei der Fachhochschule Hannover und der Bundeswehr über andere Studiengänge informiert, in denen er seine Stärken in Mathematik und Physik nutzen kann.

„Super Infos“ hat auf der Messe auch eine 26-jährige Soldatin aus Langenhagen gesammelt, die ihren Namen nicht in der Zeitung lesen möchte. Nach sechseinhalb Jahren bei der Bundeswehr möchte sie in den Berufsförderdienst eintreten, mit dem sich Soldaten auf die Zeit „nach dem Bund“ vorbereiten. Sie will Betriebswirtin werden und hat daher bei der Industrie- und Handelskammer (IHK), der Dr.-Buhmann-Schule und dem b.i.b. International College vorgesprochen. Auch ein BWL-Studium an einer Fachhochschule kann sie sich vorstellen.

Um die knurrenden Mägen der Besucher kümmern sich die drei evangelischen Jugendwerkstätten aus Garbsen, Kleefeld und Linden. „Wir bereiten junge Arbeitslose zwischen 17 und 25 Jahren bei Messen oder Kirchenfesten auf eine Ausbildung vor“, erklärt Sabine Bredow von der Werkstatt Süd.

Sören Hendrik Maak

Vivien-Marie Drews 25.02.2011
Anzeige