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Aus der Stadt Bombenräumung im Stadtteil Nordhafen ist abgesagt
Hannover Aus der Stadt Bombenräumung im Stadtteil Nordhafen ist abgesagt
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15:05 18.08.2017
Quelle: dpa (Symbolbild)
Hannover

Der Bombenverdacht hat sich nicht erhärtet, rund 1740 Bewohner der Stadtteile Nordhafen, Vinnhorst und Stöcken müssen deshalb am Sonnabend nicht ihre Wohnungen verlassen. Auch der Langenhagener Ortsteil Schulenburg wäre betroffen gewesen. „Es ist eine äußerst positive Nachricht, dass die Evakuierung von mehr als 1700 Einwohnerinnen und Einwohner aus der Stadt Langenhagen sowie der Landeshauptstadt nicht mehr erforderlich ist“, sagte Claus Lange, Leiter der Feuerwehr Hannover.

Immer wieder müssen in Hannover Fliegerbomben entschärft werden. Ein Überblick über die Bombenräumungen der vergangenen Jahre:

Komplizierte Freilegung des Verdachtspunktes 

Die Vorarbeiten für die mögliche Bombenentschärfung am Sonnabend auf der Autobahn 2 in Höhe Nordhafen waren am Freitagvormittag ins Stocken geraten. „Vor Ort drückt das Grundwasser in die geplante Öffnung“, sagte Feuerwehrsprecher Michael Hintz. Eigentlich sollten die finalen Untersuchungen, ob an der Stelle wirklich ein Blindgänger liegt, bereits am Mittwoch stattfinden. „Die technischen Maßnahmen sind aber noch nicht so weit wie gedacht“, sagte Hintz

Deshalb mussten Metallringe in die Baugrube gelassen werden, außerdem wurde das eindringende Wasser zurückgehalten beziehungsweise abgepumpt.

Der Kampfmittelbeseitigungsdienst hat dann festgestellt, dass es kein Bombenblindgänger war. Munititonsreste, die bei den Grabungen gefunden wurden, hat der Kampfmittelbeseitigungsdienst fachgerecht entsorgt.

r.

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