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Aus der Stadt Brückenbau beeinträchtigt Stadtbahnpläne
Hannover Aus der Stadt Brückenbau beeinträchtigt Stadtbahnpläne
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08:06 12.06.2015
Von Bernd Haase
Es gibt Überlegungen, Bahnen der Linie 10 von der vorhandenen Strecke abzweigen zu lassen und so das Wohngebiet auf dem früheren Conti-Gelände für den Nahverkehr zu erschließen. Quelle: Symbolbild/Marta Krajinović
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Hannover

Weil Stadt und Bahn vereinbart haben, dass die Abmessungen des neuen Bauwerks denen des alten entsprechen, passen keine Bahnen hindurch. „Das macht die Aufgabe schwieriger, aber nicht unlösbar“, sagt Sprecherin Christina Kreutz von der für den Nahverkehr zuständigen Region.

Es gibt Überlegungen, Bahnen der Linie 10 von der vorhandenen Strecke abzweigen zu lassen und so das Wohngebiet auf dem früheren Conti-Gelände für den Nahverkehr zu erschließen. Dort sollen künftig etwa 2500 Menschen leben. Zusätzlich besteht die Perspektive, die Bahn über die Wunstorfer Landstraße weiter nach Ahlem-Nord zu führen. Mit dem Brückenbauwerk, das die Bahn wegen Baufälligkeit sanieren muss, passt das aber nicht zusammen.

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„Wir waren an den Gesprächen zur Brückenplanung beteiligt“, sagt Regionssprecherin Kreutz. Das Problem sei, dass die Pläne für die Stadtbahn noch alles andere als spruchreif sind. Die Wasserstadt-Strecke kann nur dann gebaut werden, wenn die Wirtschaftlichkeit nachgewiesen werde. „Wenn wir bei der Brücke stadtbahngerechte Planungen eingefordert hätten, müssten wir uns an den Kosten beteiligen“, erläutert Kreutz. Die liegen bei einigen Millionen Euro.

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