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Aus der Stadt Bürgersprechstunde zur City 2020: Wie viel Umbau verträgt die Stadt?
Hannover Aus der Stadt Bürgersprechstunde zur City 2020: Wie viel Umbau verträgt die Stadt?
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11:22 20.03.2010
Von Conrad von Meding
Leineinsel mit Gastronomie: Vor der Kulisse des Leineschlosses könnte die nach dem Krieg zugeschüttete Leineinsel neu konzipiert werden – mit einer Gastronomie, die sich der Topografie des Hohen Ufers anpasst. Quelle: Handout
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Wird Hannovers Verkehr noch flüssig rollen, wenn der Cityring am Leibnizufer deutlich verengt ist? Verträgt die Innenstadt so viel zusätzlichen Wohnraum, wie derzeit geplant wird? Und ist es sinnvoll, Klagesmarkt, Marstall, Köbelinger Markt und möglicherweise auch noch das Leineufer gegenüber der Altstadt zu bebauen? Die etwa 40 Hannoveraner, die am Freitag zur ersten offenen Bürgersprechstunde im Zuge des Zukunftsdialogs City 2020 gekommen waren, hatten zahlreiche Fragen. Endgültige Antworten darauf konnten auch die drei Mentoren des Dialogs nicht geben. Der ehemalige Landtagspräsident Rolf Wernstedt, der frühere Stadtsuperintendent Hans Werner Dannowski und der ehemalige Expo-Sonderplaner Jürgen Eppinger versprachen aber, alle Fragestellungen und Anregungen in den Wettbewerb mitzunehmen.

Unter anderem stellten Vertreter des Vereins für Stadtbaukultur ihre Pläne für einen Wiederaufbau der Leineinsel am Altstadtrand mit Fachwerkhäusern im Mittelalterstil vor. Kritik von mehreren Besuchern gab es daran, dass zwar in der ersten Phase des Planerwettbewerbs viele kreative Ideen entwickelt wurden, charmante Konzepte wie die für eine Leineinsel nun aber von der Jury aussortiert wurden – und es keine Möglichkeit zur Einflussnahme in der zweiten Wettbewerbshälfte gibt. Darauf konnten die Mentoren aber nur entgegnen, dass der Wettbewerb keine anderen Spielregeln zulasse.

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Die nächste Bürgersprechstunde ist am Montag, 26. April, von 16 bis 18 Uhr, voraussichtlich wieder im Rathaus.

Andreas Schinkel 20.03.2010
19.03.2010