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Aus der Stadt Bund gibt 
125.000 Euro
 für Kesselhaus
Hannover Aus der Stadt Bund gibt 
125.000 Euro
 für Kesselhaus
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11:13 18.06.2015
Von Conrad von Meding
Foto: Das Kesselhaus auf dem Faust-Gelände.
Das Kesselhaus auf dem Faust-Gelände. Quelle: Frank Wilde
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Hannover

Im Kulturzentrum, das die Nachricht gestern durch den Anruf der HAZ erfuhr, war die Freude groß. „Damit ist die eine Hälfte der Finanzierung gesichert, die zum Erhalt des Denkmals nötig ist“, sagte Hans-Michael Krüger vom Faust-Vorstand. Kindler sprach von einer „großartigen Nachricht für unsere Stadt“, weil das Gebäude „aus technikgeschichtlicher Sicht von großer Bedeutung“ sei.

Tatsächlich gilt der markante Backsteinbau mit dem Schornstein und der riesigen Kesselanlage aus dem Jahr 1927 im Inneren als deutschlandweit einmaliges Industriedenkmal – und ist für Hannover die letzte verbliebene Industrieanlage an der Ihme. Das Kulturzentrum benötigt 250.000 Euro, um das Gebäude zu sichern und innen von Schadstoffen, vor allem Asbest, zu befreien, sodass es für Besucher zugänglich ist. Rund 10 000 Euro sind schon gesammelt, weitere Beträge sollen über kleinere Stiftungen und Privatspenden zusammenkommen. „Das Sammeln von Spenden wird durch die Zusage des Bundes jetzt deutlich leichter“, hofft Krüger. Seit Januar werden Spenden-Zertifikate bis zu 100 Euro im Faust-Büro und verschiedenen Lindener Geschäften verkauft.

Ziel der Initiative ist, das Kesselhaus zum Tag des offenen Denkmals im September nächsten Jahres zugänglich zu haben. Anschließend soll es öffentliche Diskussionen darüber geben, wofür die Immobilie künftig sinnvoll genutzt werden kann.

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