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Aus der Stadt Bundesinstitut warnt vor Wohnungsmangel
Hannover Aus der Stadt Bundesinstitut warnt vor Wohnungsmangel
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10:13 23.05.2015
Von Bernd Haase
Wohnen in Hannover – könnte bald eng werden. Quelle: Ole Spata/dpa (Symbolfoto)
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Hannover

Für seine Prognose hat das beim Bundesbauministerium angedockte Institut den aktuellen Wohnungsmarkt, die Bevölkerungsentwicklung und das Alter des Gebäudebestandes berücksichtigt. Angesichts der Zahlen warnt der Bezirksvorsitzende der Gewerkschaft Bau-Agrar-Umwelt, Hermann Witte, vor Stillstand beim Wohnungsbau: „Bei vielen Altbauten aus der Nachkriegszeit lohnt sich eine Sanierung kaum noch. Damit fallen Wohnungen weg, gleichzeitig kommen Zuwanderer.“

All das lasse den Bedarf an Wohnraum in der Region steigen. Beim Neubau müsse man vor allem bezahlbare Wohnungen für Normal- und Geringverdiener im Blick haben. Um das Tempo zu beschleunigen, seien steuerliche Anreize und Bürokratieabbau etwa bei Genehmigungsverfahren erforderlich.

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