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Aus der Stadt CDU sieht Aha-Chefin Kornelia Hülter als Opfer
Hannover Aus der Stadt CDU sieht Aha-Chefin Kornelia Hülter als Opfer
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08:01 03.02.2015
Von Mathias Klein
Kornelia Hülter ist sei 2006 aha-Chefin. Nun soll sie gehen.  Quelle: HAZ Archiv
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Hannover

Schon bei der umstrittenen Wahlmotivationskampagne habe Axel Priebs versucht, anderen die Schuld in die Schuhe zu schieben, meinte Bernward Schlossarek am Montag. „Priebs ist verantwortlich für das Mülldesaster, und nicht die Geschäftsführerin von Aha“, betonte Schlossarek.

Außerdem sei es ein „merkwürdiger Umgang mit Menschen“, Fakten zu schaffen, obwohl noch die Verhandlungen liefen. Wie berichtet, gibt es über eine Vertragsauflösung mit Hülter nach deren Angaben noch keine Einigung. Strittig ist in dem bisherigen Gespräch offenbar vor allem die Höhe der Abfindung geblieben. Die Verwaltung hat trotz der laufenden Verhandlungen schon eine vertrauliche Beschlussdrucksache an die Mitglieder des Regionsausschusses versandt, die am 10. Februar beraten werden soll.

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Schlossarek erinnerte am Montag an den ständigen Abgang von Managern in regionseigenen Unternehmen und nannte die Namen von Zoochef Klaus-Michael Machens, Klinikums-Finanzchef Karsten Honsel, Klinikums-Medizinchef Diethelm Hansen und Klinikums-Personalchef Norbert Ohnesorg. Es werde Zeit, dass die Regionsspitze für die vielen Fehler selbst die Verantwortung übernehme, statt sie anderen in die Schuhe zu schieben. Grünen-Fraktionschef Raoul Schmidt-Lamontain reagierte irritiert: „Ich erwarte, dass man sich auf vernünftige Art und Weise trennt“, sagte er.

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