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Aus der Stadt CDU-Ratsherr Lorenz soll in den Bundestag
Hannover Aus der Stadt CDU-Ratsherr Lorenz soll in den Bundestag
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09:53 07.09.2012
Von Andreas Schinkel
Foto: Ratsherr Wilfried Lorenz will in den Bundestag.
Ratsherr Wilfried Lorenz will in den Bundestag. Quelle: CDU Hannover
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Hannover

Mit Hannovers CDU-Chef Dirk Toepffer ist die Kandidatur des Ratsherrn bereits abgestimmt, das letzte Wort hat aber die Parteiversammlung am 19. September. „Ich fühle mich fit und stehe mitten im Leben“, sagt der 69-jährige Lorenz.

Der Unternehmer aus Vahrenwald kann auf eine jahrzehntelange Erfahrung in der Kommunalpolitik zurückblicken. Er war in Bezirksräten, der Regionsversammlung und im Rat vertreten. „Diese Erfahrung an der Basis will ich in die höhere Politik einbringen“, sagt Lorenz.

In seinem Wahlkreis ist die derzeitige Bundestagsabgeordnete Kerstin Tack (SPD) seine größte Konkurrenz. Da Lorenz vor allem in Vahrenwald sehr bekannt ist, dürfte er ein ernstzunehmender Gegner für Tack sein. Sollte Lorenz aber im Kampf um ein Direktmandat scheitern, stehen seine Chancen, über einen Listenplatz in den Bundestag einzuziehen, schlecht. Der unsichere Listenplatz mag auch ein Grund dafür gewesen sein, dass sich das Interesse anderer Parteimitglieder an der Kandidatur in Grenzen hielt.

Einen kommunalpolitischen Veteranen ins Rennen um ein Bundestagsmandat zu schicken, ist ungewöhnlich. Zumal die hannoversche CDU inzwischen über mehrere Nachwuchstalente in ihren Reihen verfügt, etwa die Ratsherren Felix Blaschzyk und Maximilian Oppelt. Beide studieren aber noch. Potenzielle Aufsteiger wären auch Jens Seidel, der jedoch die Ratsfraktion führt und möglicherweise als OB-Kandidat infrage kommt, sowie Kultur- und Finanzexperte Oliver Kiaman, der aber kürzlich erst eine Stelle im Finanzministerium angetreten hat.

Andreas Schinkel 10.09.2012
Heike Schmidt 06.09.2012
Andreas Schinkel 09.09.2012