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Aus der Stadt CDU fordert: Flüchtlinge besser verteilen
Hannover Aus der Stadt CDU fordert: Flüchtlinge besser verteilen
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06:00 11.08.2017
Von Mathias Klein
Helfen Zuweisungen? Die Johannes-Kepler-Schule in Ricklingen. Quelle: Tim Schaarschmidt
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Hannover

Voraussetzung sei jedoch, dass die „sozialen Strukturen in den einzelnen Stadtteilen aufnahmefähig“ sind. Ihm sei klar, dass dies der unbequemere Weg sei. Wesentlich bequemer sei es, die Flüchtlinge in die Ecken der Stadt zu bringen, wo sich niemand über sie aufrege.

Tägliche Gewalt: Johannes-Kepler-Schule schlägt Alarm

Hannovers SPD-Chef Alptekin Kirci forderte von den Wohnungsbaugenossenschaften in Hannover ein wesentlich stärkeres Engagement als bisher bei der Unterbringung von Asylbewerbern. Lediglich Hannova, die frühere GBH, mache in diesem Bereich sehr viel. Die Stadt unternehme einiges, um das soziale Ungleichgewicht in einigen Stadtteilen abzubauen. Daran müssten alle mitarbeiten. Das gelte auch für die Eltern, die ihre Kinder bewusst an Schulen mit wenig Migranten und Flüchtlingskindern anmeldeten. „Das vergrößert das Problem“, sagt Kirci.

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Der für Ricklingen zuständige CDU-Landtagskandidat Jesse Jeng beklagte unter anderem das „Gießkannenprinzip bei Integrationsmaßnahmen in der Bildungspolitik“.

Mathias Klein 10.08.2017