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Aus der Stadt CDU macht sich über SPD-Chef Kirci lustig
Hannover Aus der Stadt CDU macht sich über SPD-Chef Kirci lustig
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13:05 26.02.2013
Von Andreas Schinkel
Der Fraktionsvorsitzende der SPD Alptekin Kirci (Foto), ist von Felix Blaschzyk (CDU) als „Polit-Clown“ bezeichnet worden. Quelle: Rainer Surrey (Archiv)
Hannover

Kirci hatte kritisiert, dass die CDU zwar einen Bewerber für das OB-Amt gefunden habe, den Namen des „großen Mister X“ aber erst am Freitag nach der Vorstandssitzung des Kreisverbands bekannt geben wolle. Als „Politik-Klamauk“ tut Maximilian Oppelt, Vizechef von Hannovers CDU, die Äußerungen Kircis ab. „Das ist der verzweifelte Versuch von Herrn Kirci, die Reihen der eigenen Partei zu schließen, weil sich dort viele lieber den Kämmerer der Stadt, Marc Hansmann, als OB-Kandidaten gewünscht hätten“, meint Oppelt.

Offenbar habe SPD-Kandidat Stefan Schostok nicht genügend Rückhalt in der Partei. Oppelt verteidigt das Nominierungsverfahren der CDU, bei dem die Parteigremien und die Mitglieder in einer Urwahl über den Kandidaten entschieden. „Anders als in der SPD, wo sich mit Stephan Weil und Stefan Schostok zwei Funktionäre die Posten gegenseitig zuschanzen.“

Streng genommen müsste die CDU dann erst am 15. März mit dem Namen ihres Kandidaten herausrücken – nachdem die Parteimitglieder entschieden haben. Da es sich aber um einen einzigen Bewerber handelt, dürfte der Ausgang des gesamten Verfahrens absehbar sein. Aus diesem Grund haben etwa die Grünen kein Geheimnis um ihren Kandidaten Lothar Schlieckau gemacht, der ebenfalls noch auf den Segen der Parteimitglieder wartet.

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