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Aus der Stadt CDU stellt künftig den Umweltdezernenten
Hannover Aus der Stadt CDU stellt künftig den Umweltdezernenten
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20:35 28.08.2017
Von Mathias Klein
Nachfolger gesucht: Die Regionsdezernenten Erwin Jordan (li.) und Prof. Axel Priebs hören auf.
Nachfolger gesucht: Die Regionsdezernenten Erwin Jordan (li.) und Prof. Axel Priebs hören auf. Quelle: Behrens/Villegas
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Hannover

In der CDU gibt es allerdings offenbar noch keinen heißen Kandidaten für den Nachfolger des ausscheidenden Dezernenten Professor Axel Priebs (SPD). Der 61-jährige Priebs wechselt dann an die Universität Wien. Er wird dort die Fächer angewandte Geografie, Raumforschung und Raumordnung lehren sowie forschen.

Außer Priebs scheidet zum 31. März auch Sozialdezernent Erwin Jordan (Grüne) aus. Der 64-Jährige geht in den Ruhestand – seinen Posten wird die SPD besetzen. Für beide Stellen bereitet die Verwaltung derzeit die Ausschreibung vor.

Bisher nur Spekulationen

SPD und CDU hatten bei ihren Verhandlungen zur großen Koalition vereinbart, dass die CDU ein zusätzliches Dezernat erhalten soll. Dass die Partei sich das Umweltdezernat greift, gilt jedoch als Überraschung. Die Christdemokraten wollen nun erst einmal den Ausgang der Landtagswahl am 15. Oktober abwarten. „Wir wissen ja noch nicht, wer dann möglicherweise Minister oder Staatssekretär wird“, heißt es aus der Regions-CDU. Deshalb sei es zu früh, jetzt schon Namen zu nennen. Auch für die Nachfolge auf dem Posten des Sozialdezernenten gibt es zwar Spekulationen, aber noch keine Namen. Man müsse erst warten, wie die Landtagswahl ausgehe, heißt es auch dort.

Ende März läuft ebenfalls die achtjährige Wahlzeit von Wirtschafts- und Verkehrsdezernent Ulf-Birger Franz aus. Nach der Verwaltungsvorlage soll hier auf eine Ausschreibung verzichtet und der SPD-Politiker für acht weitere Jahre gewählt werden. Der Name Franz fällt auch immer wieder, wenn es um die Nachfolge von Regionspräsident Hauke Jagau geht.

Insgesamt gehören neben Jagau fünf Dezernenten zur Führungsspitze. Cora Hermenau (CDU), Dezernentin für Öffentliche Sicherheit, wurde vor rund zwei Jahren gewählt. Innerhalb der Regionsverwaltung und auch bei den Mitgliedern der Regionsversammlung gilt sie als fleißig, effektiv und uneitel. Sorgen macht dagegen Finanzdezernentin Andrea Fischer. Die frühere Bundesgesundheitsministerin wurde einst von den Grünen für den Posten vorgeschlagen, längst fehlt ihr aber in Politik und Verwaltung der Rückhalt – auch bei den eigenen Parteifreunden.

Neue Aufgabenverteilung?

Veränderungen bei den Zuständigkeiten der Dezernenten sind offenbar zunächst nicht geplant. Allerdings lässt der Ausschreibungstext einen anderen Zuschnitt der Aufgaben offen.     

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