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Aus der Stadt CDU veranstaltet ihren eigenen Neujahrsempfang
Hannover Aus der Stadt CDU veranstaltet ihren eigenen Neujahrsempfang
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00:15 06.01.2013
Von Bernd Haase
Die CDU feiert das neue Jahr mit einem eigenen Empfang: Jens-Michael Emmelmann (v.l.), Ministerpräsident David McAllister und Dirk Toepffer. Quelle: Becker
Hannover

Christdemokraten hatten sich am Donnerstag beim Neujahrsempfang der Stadt im Schloss rar gemacht, aber das solle man, so betonte Hannovers Parteichef Dirk Toepffer, nicht als Boykott verstehen. Parallel zur städtischen Veranstaltung lief der gemeinsame Neujahrsempfang der drei CDU-Ortsverbände aus den östlichen Stadtteilen im Tanzhaus Bothe an der Podbielskistraße. „Der Termin stand längst fest, als die Einladung zum Empfang im Schloss kam“, sagte der örtliche Kandidat für das Direktmandat, Jens-Michael Emmelmann.

Zum Auftakt im Tanzhaus waren Klänge zu hören, die dort eher nicht zum üblichen Musikprogramm gehören. Die Jagdhornbläser des Hegering Kronsberg bliesen das Signal, das normalerweise zum Auftakt einer Jagd erklingt, dann das Niedersachsenlied. Das erste Stück, so kann man unterstellen, war mit Bedacht gewählt. Der Landtagswahlkampf gelangt in die heiße Phase, die Jagd um die Stimmen wird in den noch gut zwei Wochen bis zum 20. Januar mit voller Kraft geführt werden.

Vor diesem Hintergrund war der Neujahrsempfang der CDU natürlich in erster Linie eine Wahlkampfveranstaltung. Niedersachsens Ministerpräsident David McAllister als Hauptredner hatte so die Gelegenheit, im Wahlkreis seines Gegenspielers Stephan Weil Präsenz zu zeigen. Den Namen des Oberbürgermeisters erwähnte er nicht, verwies stattdessen auf die Bilanz seiner Landesregierung, auf das sich abzeichnende knappe Rennen um die Mehrheit und indirekt auch darauf, wie es möglicherweise laufen könnte. „Viele CDU-Wähler haben mir in den vergangenen Tagen gesagt, sie überlegten, zum ersten Mal in ihrem Leben mit der Zweitstimme FDP zu wählen. Wenn nur ein Bruchteil von ihnen das wirklich tut, dann wird die FDP fünf Prozent erreichen und wieder in den Landtag kommen“, sagte McAllister. Er hielte es für gut, wenn es so eintreffe – aus seiner Sicht nur allzu verständlich, denn vom Abschneiden des Juniorpartners in der Regierung dürfte maßgeblich abhängen, ob der Ministerpräsident sein Amt behalten kann. Aus seiner Ministerriege erwähnte er denn auch ausdrücklich die beiden Vertreter der Liberalen, Stefan Birkner und Jörg Bode.

Emmelmann schlug nur einmal einen Bogen zur Parallelveranstaltung im Schloss, indem er sagte, es komme nicht auf historische Fassaden an, sondern auf Inhalte. Im Gegensatz zu seinem Kontrahenten Weil, der nicht im Wahlkreis wohne, sei er dort präsent und ansprechbar. „Ich betreibe keinen Stimmentourismus“, erklärte Emmelmann. Zum Abschluss gab es Schnittchen, Getränke und Gelegenheit, zu orakeln, wie sie verlaufen wird, die Jagd um die Stimmen.

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