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Aus der Stadt Cascada-Sängerin Natalie Horler im Interview
Hannover Aus der Stadt Cascada-Sängerin Natalie Horler im Interview
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00:15 17.02.2013
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Hannover

Sie lagen lange auf Platz zwei – und haben dann doch noch gegen La BrassBanda gewonnen. Was macht der Kreislauf?

Ich bin total geschockt, immer noch. Ich habe wirklich nicht mit einem Sieg gerechnet, das sagen alle, aber es ist die Wahrheit. Deshalb habe ich am Ende auf der Bühne so bescheuert geguckt, als die Kamera auf mich zugefahren ist. Aber wir sind natürlich alle unglaublich glücklich. Ich habe allerdings einen Textfehler gemacht – ich habe eine Zeile zweimal gesungen. Hat keiner gemerkt... nur ich.

Sie werden im Mai in Malmö vor 120 Millionen Zuschauern auftreten. Kann man sich irgendwie darauf vorbereiten?

Das muss man ausschalten. Ich weiß aber nicht, wie das gehen soll. So wenig nachdenken wie möglich vielleicht. Wir haben noch einige Konzerte bis dahin, vielleicht lenkt das ein bisschen ab. Gleich fahren wir mit dem Nightliner nach Köln, morgen früh treten wir im „Morgenmagazin“ auf, und am Wochenende haben wir zwei Shows in Dänemark.

Es gibt Vorwürfe, ihr Titel „Glourious“ ähnele sehr dem schwedischen Siegersong „Euphoria“ von Loreen. Was sagen Sie dazu?

Nein. Wir können die beiden Lieder gerne mal übereinanderlegen. Sie ähneln sich von der Stimmung, weil beides Discotitel sind, aber es sind zwei unterschiedliche Lieder. Ich liebe aber „Euphoria“ tatsächlich, ein toller Song.

Sie sind ein Star in der Disco- und Clubszene. Glauben Sie, dass Ihre Teilnahme am Eurovision Song Contest ihrer Reputation dort schaden kann?

Nein, das glaube ich nicht. Unsere Fanbasis hat uns ungeheuer toll unterstützt, die haben zum Teil ihr ganzes Handyguthaben vertelefoniert, um für uns zu stimmen. Der ESC wird unserem Ruf nicht schaden, wir freuen uns drauf.

Interview: Imre Grimm

15.02.2013
Imre Grimm 17.02.2013
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