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Aus der Stadt Weitere „Charlie Hebdo“-Hefte für Hannover?
Hannover Aus der Stadt Weitere „Charlie Hebdo“-Hefte für Hannover?
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19:23 20.01.2015
In Hannover kaum zu erhalten
Kaum zu bekommen in Hannover - die aktuelle Ausgabe von Charlie Hebdo Quelle: dpa
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Hannover

Auch am Dienstag konnten die hannoverschen Kioskbesitzer und Zeitschriftenhändler keine Ausgabe des französischen Satiremagazins „Charlie Hebdo“ verkaufen – die internationale Nachfrage führt derzeit zu einem Lieferengpass. So hatte die Grossounion mit Sitz in Hannover am Wochenende nur 50 Exemplare für das Gebiet von Hamburg-Harburg bis Alfeld vom deutschen Importeur Saarbach bekommen, der zum Medienkonzern Gruner + Jahr gehört.

Angefordert waren bis zu 4000 Stück. Bundesweit gab es allerdings nur 5000 Exemplare. Zeitungshändler wie das Geschäft Quickpress im Hauptbahnhof, die direkt von Saarbach beliefert werden, bekamen nur wenige Ausgaben, die lange vorbestellt waren. „Die 50 Exemplare für die Kioske und Tankstellen sind längst weg. Auch die Einzelhändler selbst hatten sich darauf gefreut“, sagt Vertriebsleiterin Annemarie Honemann von der Grossounion. Sie bestätigte, dass ein Nachdruck der ersten „Charlie Hebdo“-Ausgabe nach dem Anschlag in Paris in einer Auflage von 30000 Stück bundesweit an die Einzelhändler verteilt werden soll. Der genaue Zeitpunkt dafür ist genauso unklar wie die Menge, die für die Händler in der Region Hannover bestimmt ist.

Die neue Ausgabe von „Charlie Hebdo“ erscheint am 29. Januar. Die zugewiesene Menge für das Grossounions-Gebiet liegt bei 3000 Exemplaren. In der Region Hannover werden damit in der Regel 92 Verkaufsstellen beliefert.

Von Jan Sedelies

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