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Aus der Stadt Das müssen Sie zur CeBIT wissen
Hannover Aus der Stadt Das müssen Sie zur CeBIT wissen
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09:21 10.03.2014
Foto: Mensch trifft Technologie: Am Sonntag wurde in Hannover die CeBIT eröffnet.
Mensch trifft Technologie: Am Sonntag wurde in Hannover die CeBIT eröffnet. Quelle: dpa
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Hannover

Die weltgrößte Computermesse CeBIT ist eröffnet. Erstmals seit 2008 kommen mit 55 Prozent wieder mehr als die Hälfte der 3400 Aussteller aus dem Ausland. Größtes Ausstellerland neben Deutschland ist China vor dem Partnerland Großbritannien. Das Leitthema der Messe lautet „Datability“ und zielt auf den verantwortungsvollen Umgang mit großen Datenmengen. Erwartet werden bis Freitag rund 230.000 Fachbesucher.

Besucherinformationen

Das Messegelände in Hannover wird in dieser Woche wieder Schauplatz der weltgrößten Computermesse CeBIT. Die Organisatoren erwarten Besucher aus aller Welt in der niedersächsischen Landeshauptstadt. Informationen im Überblick:

MESSEDAUER: Montag, 10. März, bis Freitag, 14. März 2014

ÖFFNUNGSZEITEN: Täglich von 9.00 Uhr bis 18.00 Uhr

KARTENPREISE UND EINTRITT: Tageskarte im Vorverkauf 55 Euro; Dauerkarte im Vorverkauf 105 Euro; Tageskarte an den Tageskassen 60 Euro; Dauerkarte an den Tageskassen 110 Euro.

Für die Fachvorträge mit Referenten (CeBIT Global Conferences) kostet das Tagesticket 600 Euro, Dauertickets 1000 Euro. An der Tageskasse und im Vorverkauf sind die Preise in diesen Kategorien dieselben.

INTERNET: Allgemeine Besucher-Informationen unter http://www.cebit.de/de/anreise-aufenthalt/

Geländeplan unter http://www.cebit.de/de/maps/

VERKEHR: Alle Tickets sind am Tag des Messebesuchs auch als Fahrscheine in den Stadtbahnen, Bussen und Nahverkehrszügen im Großraum-Verkehr Hannover gültig. Regel- und Sonderzüge halten am Bahnhof Hannover Messe/Laatzen. Die Stadtbahn-Linien 8 und 18 verkehren im Schnelltakt zwischen Hauptbahnhof und Messegelände, die Linien 6 und 16 fahren von der Innenstadt zum Ost-Bereich des Messegeländes. Es gibt Parkplätze für mehrere zehntausend Pkw sowie Sonderparkplätze für Busse, Lkw, Transporter und Wohnwagen. Auf dem Messegelände fahren teilweise Shuttle-Busse zwischen den Hallen.

Datability – Nach "Webciety" und "Shareconomy" hat die CeBIT auch dieses Jahr ein Kunstwort zum Leitthema erklärt.  "Datability" setzt sich zusammen aus Data (von dem Trend "Big Data") und der englischen Endung, die an ability, sustainability und responsibility erinnert. Damitsoll der verantwortungsvolle und nachhaltige Umgang mit großen Datenmengen bezeichnet werden.

Big Data Im Zuge der Digitalisierung fallen immer größere Datenberge an. Jeder Mensch hinterlässt täglich eine Datenspur. Ob Bewegungsdaten über das Smartphone, das Einkaufverhalten beim Online-Shopping, der Energieverbrauch oder die Kontobewegungen - alles wird digital erfasst. Von der intelligenten Analyse und Auswertung erhofft sich die Branche einen großen und schnell wachsenden Markt mit ganz neuen Produkten und Diensten, etwa intelligenten Verkehrsleitsystemen, Verbesserungen im Gesundheitswesen oder neue Möglichkeiten in der Forschung.

Datensicherheit Große Datenmengen rufen auch den Datenschutz auf den Plan. Erst recht nach dem NSA-Skandal sind Privatpersonen und Unternehmen verunsichert. Der kompetente und sicherer Umgang mit den anfallenden Datenmengen sei aber die Voraussetzung für eine global funktionierende Marktwirtschaft, erklärte der neue CeBIT-Chef Oliver Frese. An vielen Messeständen wird das Thema Datenschutz und Datensicherheit aufgegriffen. Als prominenten Sprecher hat die Messe auch den russischen IT-Sicherheitsexperten Eugene Kaspersky gewonnen.

Start-ups Für die sich traditionell schnell wandelnde Branche sind neue Ideen das Öl des Geschäfts. Start-ups erhalten deshalb auf der CeBIT großen Raum und die Möglichkeit, um Investoren zu werben. Unter dem Konzept "code_n" steht eine eigene Halle für Präsentationen und den Austausch untereinander zur Verfügung. Es soll eine internationale Plattform für digitale Pioniere und Start-ups sein. Zum dritten Mal werden zur Messe die "code_n"-Awards vergeben.

Industrie 4.0 Der digitale Wandel macht auch vor der industriellen Produktion nicht Halt. Industrielle Fertigung verschmilzt zunehmend mit Internet und IT. Neue Technologien, Sensorik und das Internet der Dinge machen die Arbeitsprozesse mobiler und flexibler und ermöglichen neue, individualisierte Produkte. Die Bundesregierung hat in ihrem Koalitionsvertrag die "vierte industrielle Revolution" als wichtiges Zukunftsprojekt aufgenommen.

dpa/frs

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