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Aus der Stadt Computerspiel gibt Einblick in Unterwasserwelten
Hannover Aus der Stadt Computerspiel gibt Einblick in Unterwasserwelten
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00:19 27.03.2015
Von Daniel Alexander Schacht
Ein Computerspiel zeigt im Landesmuseum die Biomechanik der Fische: Entwickelt haben es Jan Löcher (38, von links), Dr. Anette Richter (48), Prof. Maarkus Fischmann (44) und Ann-Kathrin Gross (27). Quelle: Frank Wilde
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Hannover

Wie kann ein Hochseehaifisch bis zu 70 Stundenkilometer schnell schwimmen? Er bewegt nur die Schwanzflosse. Und wie schwimmt der Anemonenfisch, bekannt aus „Findet Nemo“? Deutlich langsamer und in einer Mischung aus Schwanz- und Seitenflossenbewegung.

Auf einem Touchscreen im Landesmuseum lässt sich neuerdings die Fortbewegung von Hai, Zitteraal, Seepferdchen, Palettendoktor- und Brüderfisch erkunden.

Antworten auf solche Fragen lassen sich jetzt an einem Touchscreen finden, der neuerdings die „Naturwelten“ des Landesmuseums bereichert. Bei einem Ratespiel lässt sich am Monitor dabei außer der Fortbewegung von Hai und „Nemo“ auch die von Zitteraal, Seepferdchen, Palettendoktor- und Brüderfisch erkunden. Bis auf den Hochseehai sind all diese Wasserbewohner auch in den umliegenden Aquarien zu entdecken, betonte Museumsdirektorin Katja Lembke bei der Präsentation des Computerspiels.

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Das Spiel, das durch eine Förderung der RHH-Stiftung in Höhe von 20 000 Euro ermöglicht wurde, hat das Landesmuseum in Kooperation mit Mediendesignern der Fachhochschule Hannover entwickelt. „Wir haben zu zweit gut drei Monate dafür gebraucht“, sagte Jan Löcher, der daran gemeinsam mit Mediendesignstudentin Ann-Kathrin Groß und Biomechanik-Expertin Annette Richter vom Landesmuseum gearbeitet hat.

Begleitet wurde das Projekt erneut von Mediendesignprofessor Markus Fischmann: Auch die 3-D-Animation eines Tyrannosaurus Rex im Eingangsbereich der „Naturwelten“ geht bereits auf eine Kooperation von Landesmuseum und FH zurück.

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