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Aus der Stadt Hermenau als Dezernatskandidatin vorgestellt
Hannover Aus der Stadt Hermenau als Dezernatskandidatin vorgestellt
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00:15 01.03.2015
Von Mathias Klein
Cora-Jeanette Hermenau soll neue Dezernentin werden. Quelle: Rainer Surrey
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Hannover

Nach der Wahl durch die Regionsversammlung am 10. März bräuchte sie rund vier Wochen, um ihre bisherige Tätigkeit abzuschließen, sagte die frühere Finanzstaatssekretärin. Derzeit arbeitet die CDU-Politikerin als Rechtsanwältin. Regionspräsident Hauke Jagau (SPD) hatte Hermenau am Donnerstag vor Journalistin als seine Kandidatin für das Dezernat I mit den Bereichen öffentliche Gesundheit, Sicherheit, IT-Koordination und EU-Angelegenheiten vorgestellt. Jagau bestritt bei dieser Gelegenheit, dass er plane, Hermenau mit dem Finanzbereich zu betrauen. Es könne sein, dass sich kleine Dinge in den Zuständigkeiten der Dezernate änderten, sagte er. Ein völlig neuer Zuschnitt sei jedoch nicht geplant.

Jagau berichtete, dass er mit Hermenau in ihrer Zeit als Finanzstaatssekretärin häufiger verhandelt habe. „Wir haben immer gut zusammengearbeitet“, berichtete er. Das betreffe auch die Zeit, als es Streit zwischen der Region und der Landeshauptstadt auf der einen und dem Land auf der anderen Seite um die Finanzen gab.

Mehrheit für Hermenau gilt als sicher

„Ich freue mich auf die neue Aufgabe“, betonte Hermenau. Das Dezernat umfasse spannende Aufgabengebiete. Sie komme zwar aus einem ganz anderen Bereich, sagte die Juristin. Sie sei es jedoch gewohnt, sich immer wieder neu auf aktuelle Aufgaben einzustellen. Die Entwicklung der Region habe sie in den vergangenen Jahren aufmerksam verfolgt, sagte die gebürtige Hannoveranerin.

Eine deutliche Mehrheit in der Regionsversammlung für die CDU-Politikerin gilt als sicher. Die CDU dürfte bei der geheimen Abstimmung am 10. März geschlossen zustimmen, auch in der SPD hatte sich am Mittwoch eine deutliche Mehrheit für die Kandidatin ausgesprochen. Die Grünen wollen in der kommenden Woche entscheiden. Dort hält sich die Begeisterung jedoch in Grenzen - trotz gegenteiliger Beteuerung Jagaus wird bei den Grünen damit gerechnet, dass Dezernentin Andrea Fischer (Grüne) die Zuständigkeit für den Finanzbereich verlieren könnte.

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