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Aus der Stadt Das müssen Sie zum Bahnstreik wissen
Hannover Aus der Stadt Das müssen Sie zum Bahnstreik wissen
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20:47 18.05.2015
Foto: Bei der Bahn wird mit vielen Zugausfällen und Verspätungen gerechnet.
Bei der Bahn wird mit vielen Zugausfällen und Verspätungen gerechnet. Quelle: dpa
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Wann wird gestreikt?

Die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer beginnt am Dienstag (15.00 Uhr) mit einem weiteren Streik im Güterverkehr der Deutschen Bahn. Wann der Ausstand endet, ist unklar; dies will die GDL erst 48 Stunden im Voraus mitteilen. Ab Mittwochmorgen um zwei Uhr bestreikt die Gewerkschaft zusätzlich den Personenverkehr, ebenfalls mit unbekannter Dauer. 

Wo erfahre ich, ob mein Zug ausfällt oder verspätet ist?

Aktuelle Informationen gibt es unter www.bahn.de/aktuell und für Handynutzer unter m.bahn.de.

Kann ich von der Reise zurücktreten?
Ja. Bei einem streikbedingten Zugausfall oder einer Verspätungen und Problemen mit Anschlusszügen können Bahnreisende vor Fahrtantritt von der Reise zurücktreten und sich den vollen Fahrpreis erstatten lassen. Hierfür sollten sie sich an die DB-Reisezentren oder DB-Agenturen wenden, rät die Bahn. Auch Sitzplatzreservierungen werden erstattet. Wer ein Online-Ticket zum Normalpreis gebucht hat, kann dieses über die Auftragssuche auf der Bahn-Webseite kostenlos umbuchen oder stornieren.

Welche Rechte habe ich, wenn ich als Reisender von Zugausfällen oder -verspätungen betroffen bin?

Bahnreisende bekommen einen Teil ihres Ticketpreises zurück, wenn sich ihr Zug wegen des geplanten Streiks bei der Deutschen Bahn um mehr als 60 Minuten verspätet. Alle Informationen zu Ihren Rechten haben wir hier für Sie zusammengestellt.

Was will die GDL mit dem Streik erreichen?
Die GDL mit rund 34.000 Mitgliedern repräsentiert nach Gewerkschaftsangaben rund 80 Prozent der Lokführer bei der Deutschen Bahn und zahlreiche Zugbegleiter. Sie fordern fünf Prozent mehr Geld und eine um zwei Stunden verkürzte Wochenarbeitszeit. Verhandlungen scheiterten, weil die GDL auch für das übrige Personal im Zug verhandeln will, etwa für Zugbegleiter und Speisewagen-Mitarbeiter. Dies lehnt die Bahn ab. Die GDL rivalisiert dabei mit der größeren Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG).

dpa/r.

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