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Aus der Stadt Das ist heute in Hannover wichtig
Hannover Aus der Stadt Das ist heute in Hannover wichtig
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05:54 16.09.2014
Bundespräsident Gauck wird bei der Eröffnung des 70. Deutschen Juristentages im HCC die Festrede halten.
Bundespräsident Gauck wird bei der Eröffnung des 70. Deutschen Juristentages im HCC die Festrede halten. Quelle: dpa
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Streit um Wahlkampagne

In einer Sondersitzung entscheidet die Regionsversammlung am heutigen Dienstag über den Einspruch der CDU gegen die Stichwahl zum Regionspräsidenten. Die CDU-Fraktion wirft Wahlleiter Axel Priebs vor, für eine höhere Wahlbeteiligung in der Landeshauptstadt besonders stark geworben, das Umland dagegen vernachlässigt zu haben. Über das Thema hatte die Regionsverwaltung bereits direkt vor den Sommerferien diskutiert, eine Entscheidung jedoch verschoben. In der öffentlichen Sitzung werden unter anderem Wahlleiter Priebs sowie der Rechtsanwalt der CDU, Verwaltungsrechtsexperte Prof. Christian Winterhoff, reden. Voraussichtlich wird der Wahleinspruch von der Mehrheit der Regionsversammlung aus SPD und Grünen abgelehnt. Es gilt als wahrscheinlich, dass die CDU dann die Gültigkeit der Stichwahl gerichtlich überprüfen lässt. Wahlleiter Priebs habe alle Anfragen der CDU inzwischen beantwortet, sagte am Montag deren Fraktionschef Bernward Schlossarek. „Aber unsere Zweifel hat er nicht ausgeräumt“, meinte er. Deshalb müsse ein Gericht entscheiden, ob der Wahlaufruf rechtmäßig abgelaufen ist. Die öffentliche Sondersitzung im Neuen Regionshaus beginnt um 16 Uhr.

Gauck eröffnet Deutschen Juristentag

Heute wird im Congress Centrum der 70. Deutsche Juristentag eröffnet. Bei der Eröffnungsveranstaltung werden unter anderem Bundespräsident Joachim Gauck und Bundesjustizminister Heiko Maas sprechen. Auf dem Juristentag werden bis zum 19. September werden rund 3000 Juristen aller Berufsgruppen erwartet. Topthemen sind die Reform des  Länderfinanzausgleichs, die Tarifeinheit und religiös motivierte Straftaten.

Erinnerung an die Anfänge des Landtags

Napoleon war nach Elba verbannt, Europa sortierte sich neu. Beim Feilschen der Staatsmänner zeichnete sich ab, dass Hannover vergrößert und zum Königreich erhoben werden würde. Da erließ Prinzregent Georg im fernen London am 12. August 1814 eine Proklamation: Im Dezember des Jahres sollten sich die Landstände aller Provinzen des künftigen Königreiches im hannoverschen Leineschloss versammeln. Das Treffen der Stände – also der Vertreter von Adel, Städten und Geistlichkeit – ging in die Geschichte ein. Heute erinnern der Landtag und die Nachfolger der damaligen Stände, die sogenannten Landschaften, an die Einberufung der Allgemeinen Ständeversammlung vor 200 Jahren. Die Landschaften der früheren Landesteile – heute Körperschaften öffentlichen Rechts, die von der Verfassung geschützt werden –, versammeln sich in der Neustädter Kirche in Hannover zu einem gemeinsamen Landtag. Bei der Zusammenkunft, zu der rund 250 Teilnehmer erwartet werden, wird der Sprecher der Hannoverschen Landschaften, der Loccumer Abt Horst Hirschler, dem Landtagspräsidenten Bernd Busemann ein Bronzerelief übergeben, das an das Jubiläum erinnert.

Die „Roten“ legen die Füße hoch

Nun, ob sie die Füße wirklich hochlegen, wissen wir nicht. Zum Training müssen die Profis von Hannover 96 jedenfalls nicht. Nach dem 2:0-Sieg gegen den Hamburger SV ist heute trainingsfrei. Am Mittwoch starten Tayfun Korkut und sein Team dann die Vorbereitung für die nächste Partie gegen Paderborn am Sonnabend.

Neue Fahrzeuge für die Feuerwehr

Sechs neue Noteinsatzfahrzeuge nimmt die Feuerwehr Hannover heute in Empfang. Sie sollen die alten Wagen ersetzen, die mittlerweile bis zu zwölf Jahre alt sind.

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