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Aus der Stadt Kundgebung gegen das Regime im Iran
Hannover Aus der Stadt Kundgebung gegen das Regime im Iran
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14:40 27.01.2018
Auf dem Ernst-August-Platz vor dem Hauptbahnhof haben am Sonnabend rund 80 Demonstranten gegen die Entwicklungen im Iran protestiert.
Auf dem Ernst-August-Platz vor dem Hauptbahnhof haben am Sonnabend rund 80 Demonstranten gegen die Entwicklungen im Iran protestiert. Quelle: Christian Elsner
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Hannover

 Auf dem Ernst-August-Platz haben am Sonnabend rund 90 Protestler gegen das Regime im Iran demonstriert. Sie fordern ein Ende der Islamischen Republik, den Stopp von Steinigungen und Folterungen sowie die Freilassung aller politischen Gefangenen. Seit Beginn der Proteste im Iran seien rund 4000 Demonstranten festgenommen worden oder würden nach wie vor vermisst.

Vor dem Hauptbahnhof Hannover haben am Sonnabend rund 90 Demonstranten gegen das Regime im Iran protestiert. Sie forderten ein Ende der Islamischen Republik.

„Wir wollen die Spirale der Gewalt gegen schutzlose Menschen stoppen“, sagte das Forum der iranischen Demokraten und Sozialisten in Hannover während der Kundgebung. „Der Widerstand wird fortgeführt bis zum Niedergang der Islamischen Republik.“ Dem Protest in der Innenstadt hatten sich auch Amnesty International und weitere Freunde des Irans angeschlossen.

Ursprünglich hatte am Sonnabend auf dem Ernst-August-Platz erneut eine Kundgebung gegen die Militäroffensive der Türken in der nordsyrischen Provinz Afrin stattfinden sollen. Die Kundgebung wurde jedoch kurzfristig abgesagt. Stattdessen fand in Köln eine bundesweite Demonstration aller Kurden in Deutschland statt. Nach Polizeiangaben kamen zunächst rund 12 000 Menschen, im Tagesverlauf wurden mehr als 20 000 erwartet.

Von Peer Hellerling