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Aus der Stadt Der Kandidat und seine Pläne
Hannover Aus der Stadt Der Kandidat und seine Pläne
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14:15 14.12.2011
Von Andreas Schinkel
Den möglichen Bürgermeister Stefan Schostok erwarten viele Herausforderung sollte er in der Wahl bestätigt werden. Quelle: Rainer Surrey
Hannover

Im kommenden Jahr will sich Schostok noch ganz auf seine Arbeit als Fraktionsvorsitzender der Landtags-SPD konzentrieren. „Wir werden die Landesregierung ordentlich beschäftigen“, sagt er. Zur Landtagswahl am 20. Januar tritt er jedoch nicht mehr an, dann will er die verbleibenden neun Monate bis zur OB-Wahl allein für den Wahlkampf in Hannover nutzen. Der 47-Jährige nimmt damit ein hohes Risiko in Kauf: Sollte er bei der OB-Wahl scheitern, müsste er sich einen neuen Job suchen.

Erfreut über die Kandidatur Schostoks zeigt sich Oberbürgermeister Stephan Weil (SPD). „Stefan Schostok ist in Hannover tief verwurzelt und bestens in der Stadtgesellschaft vernetzt“, sagt Weil. Er sei sehr sicher, dass Schostok ein sehr guter Oberbürgermeister sein werde. „Ich habe mir gewünscht, dass er kandidiert“, fügt Weil hinzu. Auch DGB-Regionsgeschäftsführer Andreas Gehrke begrüßt die Kandidatur. Schostoks politische Haltung zeige ein hohes Maß an Übereinstimmung mit gewerkschaftlichen Positionen.

Weder der anstehende Wahlkampf noch die Aussicht auf einen stressigen Job als Stadtoberhaupt scheinen Schostok Sorgen zu bereiten. Ein Grund für diese Gelassenheit liegt vermutlich darin, dass sich seine familiären Verpflichtungen in Grenzen halten. Der 47-Jährige ist nicht verheiratet, hat keine Kinder und lebt derzeit mit keiner festen Partnerin zusammen. „Mein Tag ist bisher immer ausgefüllt gewesen“, sagt er schmunzelnd.

Erste Ideen für seine politische Programmatik hat Schostok gestern bereits vorgestellt. Das Handwerk und mittelständische Unternehmen will Schostok fördern und die Stadtverwaltung näher an die Bürger heranrücken. „Ich stelle mir ein Bürgerservicezentrum im Internet vor, das direkte Hilfe Tag und Nacht anbietet“, sagt er. In der Familien- und Bildungspolitik folgt er den Pfaden Weils: Die Kleinkinderbetreuung soll weiter ausgebaut werden, ebenso die Ganztags- und Gesamtschulen.

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