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Aus der Stadt Im wunderbaren Land der Träume
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00:18 29.02.2016
Von Susanna Bauch
Ein Traum in Schwarz-Weiß: Traditionell eröffnen die Debutanten den Opernball in Hannover. Quelle: Archiv
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Hannover

Alles nur geträumt? Keinesfalls. Schon das Foyer ist ein Traum: Warme Farben, Leuchter voller frischer Blüten, Säulen mit antiken Büsten, pastellfarbene Beleuchtung und  farbenfrohe Teppiche. Der Opernball 2016 empfängt seine Gäste im Traumland zu einer rauschenden Nacht voller verzauberter Ecken und Winkel, wundervoller Musik, klingenden Gläsern und besonderen Darbietungen. Und sie kommen pünktlich, die Gäste. Viele sind sogar schon vor dem offiziellen Einlass vor der Tür, Familie Kurt und Helga Prenzler von der Parfümerie Liebe zunächst leider mit vergessenen Karten. In sehr festlicher Kleidung sind die Gäste erschienen, in bester Laune und mit viel Appetit auf die Leckerreien des Abends und die Musik zum Genießen und Tanzen. Die natürlich nur einen Teil des üppigen Programms ausmacht.

Der Opernball steht dieses Jahr unter dem Motto "Wie im Traum". Am Freitagabend ist das Opernhaus zum Ball komplett verzaubert worden – das Programm setzte dabei auf Bewährtes und Neues. 

Zunächst einmal dürfen die Ballbesucher sich einstimmen auf diese Nacht im Reich der Träume. Florist Achim Duda hat das Opernhaus mit 25 000 Nelken geschmückt, antike Liebespaare drehen sich auf weißen Säulen. Um Punkt 20 Uhr wird es dann offiziell: Opernintendant Michael Klügl  und Chefdramaturg Klaus Angermann begrüßen launisch ihre Gäste. Von Traumwelten wird hierbei viel gesprochen, von Albträumen, berauschten Traumnächten und der Couch von Siegmund Freud. Nach einem musikalischen Entree begibt sich der Chef des Hauses mit  der Produktionsleiterin des Hauses, Nicola Albrecht -  passend zum Motto des Abends ganz in Blau - zum Eröffnungswalzer auf die schachbrechartige Tanzfläche. Die rund  80 Debütanten der Tanzschule Bothe stehen dafür traditionsgemäß nach ihrer Polonaise Spalier, dann beginnt der Tanz für alle.

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Auf der Seitenbühne kann erstmalig  an festen Tischen gespeist werden, eine weitere Neuerung im Land der Träume ist der Stargast sowie die Uhrzeit dieses Auftritts. Sandkünstlerin Ilana Yahev aus Israel fesselt die Gäste bereits um 22 Uhr mit ihrer Kunst der wundersam bewegten Bilder. Dafür fällt die Mitternachtsshow deutlich kürzer aus, das Publikum soll keine allzulange Tanzpause zum Verschnaufen bekommen. Das Programm in der Oper setzt  auf Bewährtes und Neues: So spielt das Staatsorchester, und auf der Hauptbühne sorgt erneut die Thilo Wolf Big Band für Tanzmusik. Es gibt Filmmusik von „Quattrocelli“,  „Night Support & Friends“ um Dirk Jecht und Sängerin Denisa präsentieren Hits von Amy Winehouse und Gloria Gaynor. Im Marschner-Saal setzt das Ensemble Jazzwa mit Musikern aus Serbien und Bosnien auf kraftvolle Beats. Und wer selber singen mag, ist in der Karaoke-Bar im dritten Rang gut aufgehoben. Auch noch weit nach Mitternacht. Für alle, die dann noch nicht im heimischen Land der Träume sind.

Ein Traum in Schwarz-Weiß: Traditionell eröffnen die Debutanten den Opernball in Hannover. Quelle: Archiv
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