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Aus der Stadt AfD profitiert von Nichtwählern
Hannover Aus der Stadt AfD profitiert von Nichtwählern
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00:16 28.09.2017
Die beiden Wahlleiter Carsten Köller (Stadt, links) und Andreas Kranz (Region) bei der Analyse der Wahlergebnisse.
Die beiden Wahlleiter Carsten Köller (Stadt, links) und Andreas Kranz (Region) bei der Analyse der Wahlergebnisse. Quelle: Mathias Klein
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Hannover

Die AfD in Hannover erhielt nach der am Montagmittag vorgestellten Analyse rund in Hannover 10000 Stimmen aus dem Lager der Nichtwähler. Von bisherigen CDU-Wählern kamen etwa 6300 Stimmen, von der SPD 3700. Unterdurchschnittlich schnitt die AfD in Gebieten mit vielen kirchengebundenen Bürgern, mit einer besonders hohen Autodichte und mit vielen Altbauwohnungen ab.

Die CDU verliert besonders kräftig in ihren bisherigen Hochburgen im relativ gut situiertem Osten der Stadt. Dort gewinnt dafür die FDP überdurchschnittlich.

Die SPD verliert ebenfalls massiv in ihren Hochburgen in den ehemaligen Arbeiterquartieren im Westen und Nordwesten der Stadt. Hier kann die AfD besonders überdurchschnittlich Stimmen sammeln. Auffällig ist die niedrige Wahlbeteiligung in diesen Stadtteilen mit nur 63,4 Prozent, mehr als zehn Prozentpunkte niedriger als die Wahlbeteiligung in Hannover.

Von Mathias Klein

Simon Benne 28.09.2017
Simon Benne 28.09.2017