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Aus der Stadt Die „Baggi“ ist wieder da
Hannover Aus der Stadt Die „Baggi“ ist wieder da
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14:40 25.09.2009
Von Stefanie Kaune
Alexander (r.) und Nicolai Schreiber in der frisch renovierten „Baggi“. Quelle: Surrey

Dennoch haben die Brüder Alexander (38) und Nicolai Schreiber (32) etwas Neues gemacht aus der seit der Gründung im Jahr 1984 noch nie komplett renovierten Stammdisko der hannoverschen Nachtschwärmer. Mit innovativer Licht- und Belüftungstechnik, einer veränderten Raumaufteilung, mehr Transparenz und einer neuen Möblierung hat das Betreiberduo der „Baggi“ erfolgreich eine Verjüngungskur gegönnt.

„Von den achtziger Jahren ins 21. Jahrhundert“, drückt es Nicolai Schreiber aus. Das Ergebnis können die Freunde der „Baggi“ am Freitag betrachten, wenn die Disko nach rund zweieinhalb Monaten Umbaupause wieder öffnet. 500.000 Euro haben die Schreibers in das Projekt gesteckt, in etwa noch einmal die gleiche Summe hat die Hannover Region Grundstücksgesellschaft (HRG) als Vermieterin investiert. Am augenfälligsten sind die Veränderungen im Zwischengeschoss. Dort wurde nicht nur der Barbereich mit geschwungener Theke, weißer Ledersitzlandschaft und zylindrischen Stehtischen umgestaltet, sondern durch große Glasflächen auch ein Ausblick auf den Raschplatz geschaffen – insbesondere auf die neue Freitreppe direkt vor der Tür.

Die „Baggi“ öffnet nach rund zweieinhalb Monaten Umbaupause am Freitag wieder ihre Türen.

Vom Obergeschoss, wo früher die Garderobe war, gibt es freie Sicht auf den Platz. Auf dieser Etage ist eine Raucherlounge mit zusätzlicher kleiner Tanzfläche entstanden. Das Belüftungssystem dort sei auf dem neuesten technischen Stand, sodass die Raucher nicht in dicker Luft säßen, versprechen die Schreibers. Besonders stolz sind sie aber auf die Lichttechnik: Mit rund 10.000 Leuchtdioden können in der Disko Lichteffekte in unterschiedlichsten Farben erzeugt werden. Theken, Wände und selbst Teile der Möbelausstattung lassen sich beleuchten.

Doch auch, wenn alles moderner geworden ist – das Konzept bleibt wie bisher. „Wir waren und sind eine Disko für alle Alters- und Bevölkerungsgruppen“, sagt Nicolai Schreiber. Zwischen 18 und über 50 Jahren seien die Gäste der Osho-Diskothek alt. Die zahlreichen Klubs, die in den vergangenen Jahren eröffnet haben, zeichnen sich dagegen in der Regel durch spezielle Musik für bestimmte Zielgruppen aus und sind räumlich deutlich kleiner. In der „Baggi“ aber lebt die gute, alte Disko weiter, die in den Achtzigern ihre Hochzeit hatte. Und das wird heute gefeiert, ab 23 Uhr. Bis Mitternacht ist der Eintritt frei, und es gibt für jeden Gast ein kostenloses Glas Prosecco oder Bier.

von Stefanie Kaune

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