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Aus der Stadt Die HAZ-Diskussion zur Schulwahl zum Nachlesen
Hannover Aus der Stadt Die HAZ-Diskussion zur Schulwahl zum Nachlesen
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22:51 26.02.2013
Quelle: Nico Herzog

+++ 21.31 Uhr: Das war der Liveticker zum HAZ-Leserforum mit Schulexperten aus Hannover. Alle weiteren Infos zum Schulwechsel, sowie ein Verzeichnis mit sämtlichen Schulen aus Hannover und der Region finden Sie in unserem Schuldossier bei haz.de. Vielen Dank für Ihr Interesse!

+++ 21.29 Uhr: Die letzte Frage des Abends aus dem Publikum: "Was sind die Kriterien für die Schulempfehlung?" Dazu die Sprecherin der Grundschulleiter in Hannover, Evelyn Gorsler: "Die grobe Richtung ist, dass hauptsächlich die Fächer Deutsch, Mathe und Sachunterricht gewertet werden. Hat ein Schüler überall Zweien, bekommt er eine Empfehlung für das Gymnasium. Ist eine Drei dabei, wird noch mal im Detail abgewägt. Das soziale Verhalten ist allerdings kein Kriterium."

+++ 21.23 Uhr: "Wie sind die Auswahlkriterien am Gymnasium?", fragt eine Mutter. "Das wird verlost, egal welche Schulempfehlung ihr Kind hat. Eine Ausnahme sind Geschwisterkinder", sagt die Sprecherin der Gymnasiumsdirektoren der Stadt, Helma Kaienburg.

Das HAZ-Leserforum befasste sich am Dienstagabend in der Schalterhalle des Anzeiger-Hochhaus mit dem Thema "Welche Schule passt zu meinem Kind?".

+++ 21.14 Uhr: "Wir sind gerade erst nach Hannover gezogen", sagt eine Mutter. "Meine Tochter kommt in die sechste Klasse. Wo und wie melde ich mein Kind an?" Dazu die Sprecherin der Gymnasiumsdirektoren der Stadt, Helma Kaienburg: "Dann suchen Sie sich einfach ein Gymnasium aus und rufen dort an. Bei Zuzügen funktioniert das in der Regel absolut problemlos."

+++ 21.10 Uhr: Eine Mutter: "Auf der IGS gibt es bis zur achten Klasse teilweise keine Noten. Wie können die Eltern dann wissen, auf welchem Stand die Kinder sind?" Dazu sagt Schulexpertin Evelyn Gorsler: "Es stimmt, bei der IGS gibt es lange nur Lern- und Entwicklungsberichte und keine Noten. Da wissen Sie nicht gleich vier Wochen nach Beginn des Schuljahres, wo Ihr Kind steht." Und Kinder- und Jugendpsychotherapeut, Detlef Ziesemer-Mühle, ergänzt: "Ich empfehle Eltern immer, die Lehrer direkt anzurufen, wenn sie eine Frage zu ihrem Kind haben."

+++ 20.59 Uhr: Ein anderer Vater erkundigt sich, wie die so genannte Abschulung vonstatten geht. Dazu die Sprecherin der Gymnasiumsdirektoren der Stadt, Helma Kaienburg: "Bei Schülern, die nach der sechsten Klasse sitzen bleiben, wird von der Schulkonferenz entschieden, ob ein Kind auf dem Gymnasium die Klasse wiederholen kann oder ob es die Schule verlassen muss. In späteren Klassen gibt es nur dann einen Schulwechsel, wenn eine Klasse zweimal nicht geschafft wird."

+++ 20:44 Uhr: Ein Vater fragt: "Was würden sie einem Kind empfehlen, das von sich aus einen hohen Leistungswillen hat und gleichzeitig Angst, es nicht zu schaffen?" Detlef Ziesemer-Mühle, Kinder- und Jugendpsychotherapeut: "Auf den Gesamtschulen ist der Leistungsdruck grundsätzlich geringer. Jeder Schüler kann seinen Status immer wieder überprüfen. Der Abschluss, der am Ende gemacht wird, ist offen. Ich bin ein Befürworter der IGS, aber die Schulform passt natürlich auch nicht zu jedem Kind."

+++ 20.28 Uhr: Der Kinder- und Jugendpsychotherapeut, Detlef Ziesemer-Mühle, rät den Eltern, das Gespräch mit dem Kind zu suchen. "Das Kind hat auch eine Meinung dazu, auf welche Schule es gehen möchte. Zum Beispiel kann es für das Kind wichtig sein, zur Schule in der Nachbarschaft zu gehen, weil die Schulfreunde dann in der Nähe wohnen."

+++ 20.22 Uhr: Helma Kaienburg erläutert, dass der Elternwille frei ist, das heißt, ein Kind mit einer Hauptschulempfehlung muss grundsätzlich auch an einem Gymnasium angenommen werden. "Aber wir raten dringend davon ab, so gravierend von der Empfehlung abzuweichen. Ich rate den Eltern dann immer, eine Nacht drüber zu schlafen. Es ist für das Kind schlimm, wenn es die Schule nicht schafft und dann auch noch alle Freunde verlassen muss."

+++ 20.19 Uhr: Die Sprecherin der Gymnasiumsdirektoren der Stadt, Helma Kaienburg erzählt: "Ich ging auf die Realschule, mein Brunder ging auf das Gymnasium, so war das eben damals. Da hab ich mich ganz schön gelangweilt und später noch mein Abitur gemacht."

+++ 20.16 Uhr: Evely Gorsler, Sprecherin der Grundschulleiter, berichtet: "Meine Eltern wollten erst gar nicht, dass ich auf das Gymnasium gehe, aber eine Freundin hat sie dann überredet, so dass ich den Test machen durfte - und ich habe ihn bestanden."

+++ 20.12 Uhr: Die Hannoversche Schuldezernentin Marlis Drevermann sagt: "Ich bin in eine Schulreform geraten und musste dann an ein katholisches Gymnasium. Das war schwierig, ich kam von einer sehr liberalen Schule."

+++ 20.05 Uhr: Nachdem Moderatorin Bärbel Hilbig die fünf Experten vorgestellt hat, erzählen die Schulkenner eingangs von ihren eigenen Erfahrungen.

+++ 19.59 Uhr: Die Tochter von Mutter Silke Heinze besucht die vierte Klasse, bald steht der Schulwechsel an. "Ich überlege noch, welche Sprachwahl besser wäre: Französisch oder Latein", sagt Silke Heinze. Sie ist gespannt, welche Tipps sie gleich von den Experten des HAZ-Leserforums bekommen wird.

+++ 19.56 Uhr: Langsam füllt sich die Schalterhalle im Anzeigerhochhaus. Mutter Marlene Kannegießer überlegt, ob ihr zehnjähriger Sohn besser auf der Haupt- oder Realschule aufgehoben ist. "Und ob er auf eine Schule im Stadtteil gehen soll oder doch lieber auf eine, die weiter weg ist, aber einen besseren Ruf hat."

+++ 19.45 Uhr: Kurz vor Beginn der Diskussion gibt es hier nochmal alle Schulformen und Abschlüsse im Überblick.

+++ 19.30 Uhr: Ein Elternpaar hat gleich in der ersten Reihe Platz genommen. Ihr Kind besucht die dritte Klasse. "Uns ist wichtig, dass die Schule zu unserem Kind passt. Die Schulen haben ja verschiedenste Angebote, von der Begabtenförderung über Sprachen, wir wollen mal hören, was es so gibt", beschreibt der Vater seine Erwartungen an das HAZ-Leserforum.

+++ 19.15 Uhr: Jetzt aber zügig! Wer sich noch keine Karte im Vorverkauf gesichert hat, bekommt an der Abendkasse noch Tickets für 2 Euro das Stück. Für Besitzer einer AboPlus-Karte ist der Eintritt sogar frei.

+++ 19.00 Uhr: Bald geht's los. Das HAZ-Leserforum widmet sich ab 20 Uhr dem Thema "Welche Schulform passt zu meinem Kind?". Auf dem Podium sitzen Detlef Ziesemer-Mühle (Kinder- und Jugendpsychotherapeut), Helma Kaienburg (Sprecherin der Gymnasiumsdirektoren der Stadt), Evelyn Gorsler (Sprecherin der Grundschulleiter in Hannover) und Marlis Drevermann (hannoversche Schuldezernentin). Durch den Abend führt die Schulexpertin der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung, Bärbel Hilbig.

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