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Aus der Stadt Die IdeenExpo mausert sich weiter
Hannover Aus der Stadt Die IdeenExpo mausert sich weiter
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07:48 18.09.2014
Von Bernd Haase
Foto: Volker Schmidt will die bundesweite  Bedeutung der IdeenExpo noch stärker  unterstreichen.
Volker Schmidt will die bundesweite Bedeutung der IdeenExpo noch stärker unterstreichen. Quelle: von Ditfurth
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Hannover

Das Ziel ist umrissen: „Wir wollen die bundesweite Bedeutung dieser Veranstaltung noch stärker unterstreichen“, sagte Volker Schmidt, Aufsichtsratsvorsitzender der IdeenExpo-Gesellschaft, gestern bei einer Veranstaltung für Aussteller und Sponsoren im Maharadscha-Saal des Zoos. Dabei präsentierten die Organisatoren auch das Motto – es lautet „High Five mit der Zukunft!“

Hauptanliegen der IdeenExpo ist es nach wie vor, den Nachwuchs und ganz speziell Mädchen für technische Berufe zu begeistern. Welchen Stellenwert die Technikschau genießt, wurde im Zoo deutlich. Ministerpräsident Stephan Weil hätte dort angesichts der zahlreich erschienenen Minister auch eine Kabinettssitzung veranstalten können. Weil machte einen Paradigmenwechsel in der Wirtschaft in Sachen IdeenExpo aus. „Früher haben Unternehmen ihr Engagement dort eher als Sponsoring betrachtet. Mittlerweile sehen sie sich als Anbieter. Es ist also eine echte Messe geworden“, sagte er.

Das Rezept der bundesweit immer noch einzigartigen Veranstaltung hat im Jahr 2013 immerhin 342.000 Besucher angelockt; es gibt also keinen Grund, etwas Grundlegendes zu ändern. Schüler und Studierende werden wieder Wissenschaft mit Showeffekten und Gelegenheit zum Mitmachen erleben. Dazu stehen Livekonzerte, Workshops, eine spezielle Kinder-Uni und vieles mehr im Programm, an dessen Details noch gefeilt wird.

Auf jeden Fall wird die IdeenExpo in mancher Hinsicht weiter wachsen. Weil sie im kommenden Jahr in drei statt bisher zwei Hallen über die Bühne geht, stehen insgesamt 100.000 Quadratmeter Aktionsfläche zur Verfügung. „Wir machen das in erster Linie, um Wartezeiten zu verkürzen“, sagt Schmidt. Vor einem Jahr mussten Hallen wegen des großen Andrangs teilweise geschlossen werden.

Neu ist auch der Veranstaltungstermin. Die Technikschau läuft vom 4. bis zum 12. Juli und liegt damit erstmals vor den Sommerferien in 15 von 16 Bundesländern. Der Etat ist von zwölf auf 14 Millionen Euro gewachsen. Ein Drittel der Summe kommt vom Land, der Rest von Unternehmen wie VW, Salzgitter oder neuerdings von ZF Friedrichshafen, einem der weltweit größten Getriebehersteller. „Das zeigt, dass wir überregional wahrgenommen werden“, erklärt Schmidt.

In einem Punkt gibt man sich defensiv: Bei den Besucherzahlen will man zunächst die Marke von 2013 anpeilen. Wird sie überschritten, würde man das selbstverständlich gerne in Kauf nehmen.

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