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Aus der Stadt Die Internet-Uni kommt nicht nach Hannover
Hannover Aus der Stadt Die Internet-Uni kommt nicht nach Hannover
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21:18 23.05.2017
Von Andreas Schinkel
Blick in Richtung City: Auf dem Parkplatz an der Kreuzung Appelstraße/Schneiderberg sollten Hochschulgebäude entstehen - im Falle eines Zuschlags auch das geplante Internet-Institut. Quelle: Franson
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Hannover

Die Leibniz-Universität Hannover hatte sich zusammen mit anderen niedersächsischen Einrichtungen beworben. Neben Hannover und Berlin beteiligten sich auch Wissenschaftler in München, Karlsruhe und Bochum an der Ausschreibung. Das neue Institut soll die Folgen des digitalen Wandels für Gesellschaft, Politik und Wirtschaft erforschen und sowohl ethische als auch rechtliche Fragen beantworten. Das Bundesministerium fördert das Internet-Institut mit 50 Millionen Euro in den ersten fünf Jahren.

Hannovers Oberbürgermeister Stefan Schostok (SPD) nimmt die Niederlage sportlich und betont, dass es das hannoversche Konsortium immerhin unter die letzten fünf Bewerber geschafft hat. „Wir setzen den eingeschlagenen Weg zur Digitalen Stadt im engen Schulterschluss von Wissenschaft, Wirtschaft und Stadt konsequent weiter fort“, sagt Schostok. Offiziell gratuliert die Leibniz-Uni den Gewinnern aus Berlin, aber intern lässt sich eine gewisse Enttäuschung kaum verhehlen. „Der Hauptstadt-Bonus zählt am Ende doch“, sagt Prof. Wolfgang Nejdl, Leiter des niedersächsischen Konsortiums.

Bernd Haase 23.05.2017
Andreas Schinkel 23.05.2017
Simon Benne 26.05.2017