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Aus der Stadt Pferdeshow "Apassionata" lockt in die TUI-Arena
Hannover Aus der Stadt Pferdeshow "Apassionata" lockt in die TUI-Arena
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00:15 22.03.2016
Von Jutta Rinas
Magische Momente: Reiter und Pferde beeindrucken vor allem junge Mädchen und ihre Eltern in der Gala "Apassionata". (Unser Bild stammt von 2015).
Magische Momente: Reiter und Pferde beeindrucken vor allem junge Mädchen und ihre Eltern in der Gala "Apassionata".  Quelle: Heusel
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Auf der Leinwand tanzen tausende Lichter auf nachtschwarzen Wellen. Der Mond scheint, bleich. Davor führt ein ganz in weiß gekleideter Reiter Kunststücke mit sieben Schimmeln vor. Mal tänzeln die weißen Pferde anmutig durch die Manege. Dann wieder schreiten sie huldvoll - und allesamt synchron.

Es ist ein poetisches Bild, dass die Pferdeshow "Apassionata" in diesem Moment in der gut besuchten TUI Arena bietet. Eines, das problemlos auch in einer der vielen vor allem bei Mädchen so angesagten Fantasygeschichten mit Pferden Platz finden könnte. Wie so viele Bilder und Motive, mit denen "Apassionata" in seiner diesjährigen Show "Im Bann des Spiegels" arbeitet. Flügelschlagende Feen wie "Tinker Bell" reiten da durch die Manege. Eine Eiskönigin, die wie Kinoheldin Elsa von Arendelle wirkt, führt majestätisch Kunststücke zu Pferde auf.

Feen, Eisprinzessinnen, Nixen: Die Pferdeshow Apassionata spielt in der TUI Arena diesmal mit zahllosen Motiven auf die Fantasywelten aus aktuellen Büchern und Kinofilmen an - und beeindruckt damit pferdebegeisterte junge Mädchen

Es ist ganz erstaunlich, was alles, wenn man denn möchte, in eine Pferdeshow passt. In dunkle Gewänder gehüllte Männer mit grellweiß blitzenden Schwertern, die wirken, als sie eine mit Laserschwertern bewehrte eine Abordnung von Darth Vader aus "Star Wars", führen zu Pferd einen düsteren Tanz vor. Sogar Nixen schwingen sich samt Nixenschwanz auf den Pferderücken.

Erwachsene Pferdekenner oder langjährige Reiter wie Silke Crome-Weinhausen (52) und ihre Tochter Isa Crome (21) sind davon nicht so begeistert. Zu kitschig finden sie die Aufführung an vielen Stellen. Statt der Pferde stünden immer mehr die Bilder, die Effekte, die Tänzer, im Vordergrund. "Das nächste Mal", sagt  Crome-Weinhausen, "gehen wir vermutlich eher zu einem Turnier".

Vor allem den vielen pferdebegeisterten Mädchen, die mitsamt Eltern in die TUI Arena gekommen sind, macht die anspielungsreiche Show, die so viele ihrer Themen aufgreift, aber großen Spaß. Michelle Bodnar (49) beispielsweise gefällt, dass so viele Geschichten ineinander fließen. Und Tochter Jenny (9) , die auch selber reitet, hat nur drei Worte für die Show. "Gut", richtig gut", sagt sie immer wieder - und ihre Augen glänzen.

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Jutta Rinas 22.03.2016