Menü
Hannoversche Allgemeine | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Aus der Stadt Hier sind Sie richtig!
Hannover Aus der Stadt Hier sind Sie richtig!
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:15 23.10.2013
Von Bernd Haase
Die Region Hannover ist Einwanderungsgebiet: Vor allem Zugegezogene lassen die Einwohnerzahlen steigen. Quelle: iStock
Hannover

Am Freitag in einer Woche, wenn in den katholisch geprägten Bundesländern mit Allerheiligen ein gesetzlicher Feiertag ansteht, werden wieder viele Autos mit Kennzeichen aus Nordrhein-Westfalen in Hannover zu sehen sein. Die Menschen aus dem Nachbarland nutzen den freien Tag traditionell zu Einkaufstouren nach Hannover. So etwas schlägt sich statistisch in der Rubrik „Kaufkraftzufluss“ nieder. Der Einzelhandel in der Region wird in diesem Jahr mehr als 6,5 Milliarden Euro umsetzen, das sind 5800 Euro pro Einwohner und liegt um 15,2 Prozent höher als im Bundesdurchschnitt. Spitzenreiter bei den Kaufkraftzuflüssen ist die Gemeinde Isernhagen wegen des Gewerbegebietes Altwarmbüchen; aber auch Hannover, Burgwedel, Garbsen, Laatzen und Wunstorf verzeichnen deutlich höhere Umsätze im Einzelhandel, als es die Kaufkraft der Einwohner eigentlich hergibt.

Die Zahlen stehen in der aktuellen Ausgabe der Broschüre „Trends und Fakten“, die die Wirtschaftsförderung der Region Hannover jährlich herausgibt und in der sie die wichtigsten Daten und Statistiken zum Standort zusammenstellt. „Mit unseren Stärken können wir nur punkten, wenn sie auch bekannt sind. Die Broschüre liefert wichtige Informationen für bereits ansässige und für ansiedlungswillige Unternehmen“, sagt Wirtschaftsdezernent Ulf-Birger Franz. Einige Auszüge:

Bevölkerung

Die Region ist Einwanderungsgebiet. In den vergangenen zehn Jahren ist die Einwohnerzahl um 16.000 auf aktuell 1,142 Millionen Menschen gestiegen – bedingt vor allem durch Zuzügler. Für die kommenden Jahre erwarten die Statistiker weiteres Wachstum, das sich allerdings nicht gleichmäßig verteilt. Prozentual werden beispielsweise Hannover, Langenhagen und Sehnde spürbar wachsen. Für Barsinghausen, Garbsen – immerhin nach Hannover die zweitgrößte Stadt der Region – oder Springe deuten die Prognosen hingegen in Richtung Einwohnerschwund.

Beschäftigung

Mitte vergangenen Jahres hat die Agentur für Arbeit 452.000 sozialversicherungspflichtige Beschäftigte gezählt, das sind so viele wie noch nie. Die Entwicklung erstreckt sich über alle Branchen, wenn auch unterschiedlich stark. Die wichtigsten unter ihnen sind der Handel und das verarbeitende Gewerbe, wo jeweils mehr als 65.000 Arbeitnehmer Lohn und Brot finden. Kaum eine Rolle spielen dagegen private Haushalte als Arbeitgeber – gut 500 Beschäftigte sind in dieser Rubrik registriert.

Bildung

Knapp 40 Prozent aller Schüler in Hannover und dem Umland verlassen die Schulen mit Hochschulreife; das liegt sowohl über dem Landes- als auch dem Bundesschnitt. Die Zahl der Studierenden steigt kontinuierlich. Mittlerweile sind an den Hochschulen der Region rund 40.000 Männer und Frauen eingeschrieben. „Es ist wichtig, die Lebensqualität so auszubauen, dass sie auch nach ihrem Abschluss hier bleiben und arbeiten wollen“, sagt Dezernent Franz.

Tourismus und Freizeit

Mehr als zwei Millionen Menschen besuchen im Jahr die Stadt Hannover, das bedeutet Rang elf im deutschen Städtevergleich. Das Umland liegt mit seinen Zahlen noch vor Städten wie Bremen oder Essen. Bedeutendster Besuchermagnet für Auswärtige und Einheimische ist mit weitem Abstand der Zoo. Auf den Plätzen folgen der Fußball-Bundesligist Hannover 96 sowie das Staatstheater.

Aus der Stadt Polizeitaucher - Auf dem Grund

Polizeitaucher bergen Beweisstücke und Leichen aus Flüssen und Seen – psychisch und körperlich gehen die Frauen und Männer dafür an ihre Grenzen. Auf Tauchgang mit den Spezialisten.

23.10.2013

Ein bunter Farbanschlag am Lister Platz, eine Wasserschlacht im Stadionbad, Bettina Wulff im Expo-Wal und Hannover 96 zu Gast in Dortmund – unser Rückblick auf ein vollgepacktes Wochenende.

21.10.2013
Aus der Stadt Gottesdienst im Expo-Wal - Bettina Wulff strahlt wieder

Allzu oft hat sie keine öffentlichen Auftritte mehr. Am Sonntag aber zeigte sich Bettina Wulff wieder vor Publikum: Beim Gottesdienst im Expo-Wal sprach sie über Themen wie Glaube, Glück und Herzklopfen.

Bernd Haase 20.10.2013