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Aus der Stadt Die Spuren der Schlacht auf der Dornröschenbrücke
Hannover Aus der Stadt Die Spuren der Schlacht auf der Dornröschenbrücke
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20:36 06.09.2009
Von Felix Harbart
Missmut im Matsch: Lasse und sein Bruder Mathes. Quelle: Christian Burkert

Seit 2003 treffen sich übermütige Vertreter beider Stadtteile auf der Brücke, bewaffnet mit Äpfeln, Bananen, Avocados, im Versuch, auf die gegenüberliegende Seite zu gelangen. Über die Siegesbilanz herrscht Uneinigkeit, auch darüber, ob den diesjährigen Siegern der Triumph wegen des regelwidrigen Verwendens von Fischköpfen abzuerkennen sei. Was blieb, waren Beschwerden unterlegener Lindener über zu harte Äpfel.

Die traditionelle Gemüseschlacht auf der Dornröschenbrücke zwischen der Nordstadt und Linden: „Gewonnen“ hat am Sonnabend die Nordstadt. Damit steht es nun nur noch 1:7 aus Sicht der Nordstädter, was die Jahressiege angeht.

Bis 2004 hatten die Kombattanten die Keilerei bei der Stadt angemeldet und Hinterlassenschaften beseitigt, mittlerweile aber duelliert man sich ohne städtischen Segen und sitzt die Folgen aus. Vor einigen Jahren führte das zur Brückensperrung und einem Streit über 700 Euro Reinigungskosten. Bis Sonntag indes hatte sich bei Stadt und Polizei keiner über den Zustand der Brücke beschwert. Man werde, hieß es bei der Stadt, den Stand der Dinge zu Beginn der Woche begutachten.

In den Herrenhäuser Gärten fand am späten Sonnabend der 19. Internationale Feuerwerkswettbewerb statt. Diesmal verzauberte das Familienunternehmen „Malta Fireworks“ das Publikum.

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