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Aus der Stadt Diese Hannoveraner ziehen in den Bundestag ein
Hannover Aus der Stadt Diese Hannoveraner ziehen in den Bundestag ein
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00:15 28.09.2017
Von Andreas Schinkel
Quelle: HAZ-Montage
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Hannover

Überraschungen sind bei der Wahl der Direktkandidaten in den vier hannoverschen Wahlkreisen ausgeblieben. Kerstin Tack (SPD) hat den nördlichen Stadt-Wahlkreis souverän gegen CDU-Herausforderer Maximilian Oppelt verteidigt. Auch der südliche Wahlkreis ging an die SPD. Die ehemalige Generalsekretärin Yasmin Fahimi hat ihre prominente CDU-Kontrahentin, Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen, auf Abstand gehalten. Von der Leyen zieht dennoch in den Bundestag ein, weil sie auf Platz eins der Landesliste steht.

Am Wahlabend war das zeitweise unsicher, da die CDU etliche Direktmandate holte und daher befürchtet wurde, dass die Landesliste wenig Zugkraft entwickelt. Am Ende hat es aber nicht nur für von der Leyen, sondern auch für Maria Flachsbarth, Direktkandidatin für den südlichen Umland-Wahlkreis, gereicht. Flachsbarth musste sich wieder einmal SPD-Mann Matthias Miersch geschlagen geben. Einzig im nördlichen Umland-Wahlkreis konnte die CDU ihren Kandidaten Hendrik Hoppenstedt durchbringen. Seine Kontrahentin, Caren Marks, ist aber erneut im Bundestag vertreten. Sie zieht über die Landesliste eine Fahrkarte nach Berlin.

Von den kleineren Parteien hat folglich niemand ein Direktmandat in Hannover geholt, aber das war auch kaum zu erwarten. Die Kandidaten ziehen über die Landeslisten in den Bundestag ein. Wieder vertreten ist der haushaltspolitische Sprecher der Grünen-Fraktion, Sven Christian Kindler. Ein bekanntes Gesicht der Linken im Reichstag wird Diether Dehm sein. In der offiziellen Liste gewählter Bewerber ist sein voller Name genannt: Jörg-Diether Wilhelm Dehm-Desoi. Der FDP gelingt es, gleich zwei Vertreter aus der Region Hannover nach Berlin zu schicken, Ulla Ihnen und Grigorios Aggelidis. Auch die AfD kann aufgrund ihres guten Wahlergebnisses zwei Hannoveraner nach Berlin entsenden: Jörn König und Dietmar Friedhoff.

Am 24. September haben die Bürger einen neuen Bundestag gewählt. Mehrere Kandidaten aus Hannover und dem Umland 
haben ein Mandat in Berlin errungen.

Von den kleineren Parteien hat folglich niemand ein Direktmandat in Hannover geholt, aber das war auch kaum zu erwarten. Die Kandidaten ziehen über die Landeslisten in den Bundestag ein. Wieder vertreten ist der haushaltspolitische Sprecher der Grünen-Fraktion, Sven Christian Kindler. Ein bekanntes Gesicht der Linken im Reichstag wird Diether Dehm sein. In der offiziellen Liste gewählter Bewerber ist sein voller Name genannt: Jörg-Diether Wilhelm Dehm-Desoi. Der FDP gelingt es, gleich zwei Vertreter aus der Region Hannover nach Berlin zu schicken, Ulla Ihnen und Grigorios Aggelidis. Auch die AfD kann aufgrund ihres guten Wahlergebnisses zwei Hannoveraner nach Berlin entsenden: Jörn König und Dietmar Friedhoff.