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Aus der Stadt Nebeltopf sorgt für falschen Alarm
Hannover Aus der Stadt Nebeltopf sorgt für falschen Alarm
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19:47 31.05.2015
Von Jörn Kießler
Um wen es sich bei den Randalierern handelt, oder ob der Anschlag in Verbindung mit den Ausschreitungen bei der Bundespolizeiinspektion am Hauptbahnhof steht, ist bislang unklar. Quelle: dpa (Symbolbild)
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Hannover

Eine Gruppe von 70 Randalierern hatte nach erster Polizeiinformation gegen 17 Uhr Rauchbomben auf das Sportgelände des Polizei-Sportvereins in Groß-Buchholz an der Straße An der breiten Wiese geworfen. Anschließend sollten die Täter zu Fuß geflüchtet sein. Im Laufe des Abends stellte sich diese Information der Polizei aber als falsch heraus.

Die vermeintlichen Rauchbomben waren lediglich ein Nebeltopf, den die Anhänger des Fußballvereins Linden 07 nach einem Match gegen den Polizei-Sportverein gezündet hatten. Die 70 Fußballfans traten danach friedlich den Heimweg an.

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Brisant erschien die Meldung vor dem Hintergrund der Ausschreitungen bei einer Demo gegen die Polizeigewalt am Freitagabend. Linksautonome hatten versucht die Bundespolizeiinspektion am Hauptbahnhof zu stürmen. Als sie dabei von den Einsatzkräften der Landespolizei aufgehalten wurden, warfen sie Farbbeutel gegen die Fassade der Dienststelle und zündeten ebenfalls eine Rauchbombe.

Die Angreifer hatten zuvor an einer Demo gegen rassistische Polizeigewalt teilgenommen. Die Staatsanwaltschaft ermittelt derzeit gegen einen 39 Jahre alten Beamten der Bundespolizei unter anderem wegen Körperverletzung im Amt. Er soll in der Gewahrsamszelle am Hauptbahnhof mindestens zwei Flüchtlinge misshandelt haben.

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