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Aus der Stadt Kampfhund attackiert Schröders „Holly“
Hannover Aus der Stadt Kampfhund attackiert Schröders „Holly“
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15:55 09.02.2015
Doris Schröder-Köpf und Border-Terrier "Holly" bei einem Spaziergang. Quelle: Dröse
Hannover

Doris Schröder-Köpf (51), niedersächsische Landtagsabgeordnete und Gattin von Alt-Kanzler Gerhard Schröder, wird nach dem traumatischen Ereignis von einer Welle der Anteilnahme überrollt. Nach der blutigen Attacke eines Kampfhundes auf ihren Border-Terrier "Holly" hatte sie einen empörten Facebook-Eintrag veröffentlicht, über den am Montag zunächst die "Bild"-Zeitung auf ihrer Titelseite berichtete. "Mir ist der ganze Wirbel jetzt ein bisschen peinlich", erklärte sie am Montag.

Sie hoffe jedoch auf eine Entschuldigung des Hundebesitzers: "Mich empört sein Verhalten, das ist ja so ähnlich wie bei einer Fahrerflucht". Der Vorfall hatte sich am Samstagvormittag ereignet, als die Politikerin mit ihrer 13-jährigen Tochter und ihrem Hund in Hannovers Südstadt einkaufen gehen wollte. Beim Anblick des sich nähernden, nicht angeleinten muskulösen Hundes hatte sie die Straße gewechselt. "Der Hund ist dann wie ein Pfeil zwischen den fahrenden Autos über die Straße gerast, hat sich bei Holly in den Hals verbissen und sie geschüttelt wie ein Kaninchen", sagt Schröder-Köpf.

Sie meint: "Das hat mich getroffen bis ins Mark - es hätte ja auch eins der vielen Kleinkinder von diesem Hund angefallen werden können." Der Besitzer des Kamphundes habe dann wenig später kommentarlos sein Tier weggerissen, geschlagen und getreten, während seine Begleiterin unbeteiligt auf ihrem Handy tippte. Deutschlands einstigem "First dog" ("Bild") geht es dank Antibiotika nun besser, so Schröder-Köpf: "Er hatte Glück, dass die Halsschlagader nicht durchgebissen wurde."

Per Facebook habe es für sie viel Zuspruch gegeben. Einziges Problem: Ihre 13-jährige Tochter ist so geschockt, dass sie nun nicht mehr alleine mit "Holly" alleine Gassi gehen mag. Schröder-Köpf überlegt jetzt noch, ob sie Anzeige erstatten wird: "Ich finde das verantwortungslose Verhalten der Hundebesitzer völlig indiskutabel."

dpa

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