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Aus der Stadt Drei neue Kitas für Hannover
Hannover Aus der Stadt Drei neue Kitas für Hannover
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00:25 26.11.2015
Von Saskia Döhner
Auch der Kinderladen in der IGS Südstadt soll in einen Neubau ziehen. Quelle: Jan Philipp Eberstein
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Hannover

Gleich drei Kitas werden komplett neu gebaut, zwei in Linden und eine am Mühlenberg. „Allein diese zeigen, wie ernst die Stadt ihren Auftrag nimmt, die Kinderbetreuung zu gewährleisten“, sagte Walter. Zum einen gehe es um eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie, zum anderen aber auch um Chancengleichheit von Anfang an.

Bis 2017 will die Stadt insgesamt 900 Krippenplätze schaffen. Nach Schätzungen der Stadt wird die Zahl der Krippenkinder mit einem Rechtsanspruch (also die über Einjährigen) von derzeit 10 000 auf rund 10 600 bis September 2016 steigen. Und der Trend setzt sich fort. Deshalb plant Walter schon jetzt die Fortsetzung des Ausbauprogramms mit jeweils weiteren 337 Plätzen in den Jahren 2018/19 und 2019/20. Geprüft werden soll, ob einige Krippengruppen vorübergehend in Containern untergebracht werden können.

Außerdem soll die Zahl der Kindertagespflegeplätze erhöht werden - auch landesweit steigen hier die Angebote: Wurden im Jahr 2006 rund 3900 Kinder in der Kindertagespflege in Niedersachsen betreut, waren es zum 1. März 2015 bereits 22 000 Kinder. Nach Angaben der Stadt könnten auch Hortplätze zu Krippenplätze umgewandelt werden, wenn immer mehr Grundschulen auf Ganztagsbetrieb umstellen.

Neben dem Familienzentrum Walter-Ballhause-Straße in Linden-Nord wird eine neue Kita mit insgesamt 70 Plätzen entstehen - Betriebskrippen, eine öffentliche Krippen- und eine Kita-Gruppe. Auch an der Hohen Straße in Linden-Mitte ist ein Neubau mit drei Krippen- und zwei Kindergartengruppen geplant. Eine Gruppe davon soll integrativ sein und auch Kinder mit Handicap aufnehmen. Gleich acht Gruppen (163 Plätze) umfasst die neue Kita des Familienzentrums Beckstraße am Mühlenberg. Wegfallen soll dagegen der Standort am Canarisweg. In vielen Stadtteilen sollen bis 2020 weitere Betreuungsmöglichkeiten für Ein- bis Dreijährige entstehen, in der Südstadt gleich zweimal in Verbindung mit Schulen: in der Birkenstraße mit der Otfried-Preußler-Grundschule und in der Wißmannstraße mit der IGS Südstadt.

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