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Aus der Stadt E-Up-Test vor dem großen Showdown
Hannover Aus der Stadt E-Up-Test vor dem großen Showdown
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00:16 08.02.2014
Von Conrad von Meding
Passen drei Kindersitze in den Wagen? Familie Meisenburg wird experimentierfreudig. Quelle: Surrey
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Hannover

Eine Woche lang hat das Autohaus Gessner & Jacobi der HAZ-Redaktion die Elektroversion des E-Up zu Testzwecken zur Verfügung gestellt. Aber wir wollen unsere Leser nicht mit Literangaben zum Laderaum oder anderen technischen Firlefanz langweilen. Stattdessen haben wir um Vorschläge für echte Alltags-Testaufgaben gebeten – und sind reichhaltig beglückt worden.

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Familie Meisenburg aus Ricklingen zum Beispiel hat die Familientauglichkeit des E-Up auf die Probe gestellt. Passen drei Kindersitze in den Wagen? Tatsächlich war etwas Experimentierfreude nötig, bis Fritz (4) auf dem Vordersitz und Johanna (2) und Frida (2) auf der Rückbank Platz nehmen konnten. „Da hinten passt ja kaum noch eine Brötchentüte zwischen“, sagt Vater Ingo Meisenburg, der selbst BMW fährt. Die kräftige Dynamik des Elektrowagens ließ ihn dann aber doch staunen. „Vielleicht wird so etwas das übernächste Auto“, sinnierte er am Ende.

Auch den Koffertest hat der E-Up bestanden. Familie Sprenger aus dem Süden Hannovers fährt demnächst in den Urlaub und hat dafür zwei große Koffer und einen Wanderrucksack gepackt. „Bringt der E-Up zwei Personen mit so viel Gepäck zum Flughafen?“, fragte Helmut Sprenger. Kein Problem – es hat funktioniert.

Leise, wendig und mit Akku: Die HAZ testet eine Woche lang den VW-Elektrowagen E-Up. HAZ-Redakteur Conrad von Meding hat sich schon einmal hinter das Steuer gesetzt.

Es ist kein Wunder, dass sich viele Fragen unserer Leser auf das Fassungsvermögen des Wagens beziehen und nicht direkt auf den Elektroantrieb. Stromautos sind immer möglichst kompakt gebaut, damit ihre Energiekapazität sie möglichst weit trägt, und der E-Up als echtes Stadtmobil sieht auch äußerlich sehr schmal aus. Trotzdem ist sein Innenraum gar nicht so klein. Dass darin die zwei Schreibtischstühle von Stig (16) und Mika (14) Blochberger transportiert werden können, aus denen die beiden Jungs rausgewachsen sind, war eigentlich keine Frage. Aber ihre Mutter Kerstin Blochberger wollte sie an eine Freundin aus der Südstadt schenken und hat so nett gefragt - da hat die HAZ gerne Gutes getan und den E-Up für Transportzwecke eingesetzt.

Derzeit läuft der Ganztagestest für den Akku: Wie weit bringt es der E-Up. Nach mehreren Terminen in Stadt um Umland ist die Reserve schon weitgehend runtergefahren. Heute Nacht kommt der Wagen an eine Ladestation mit geeichtem Zähler, morgen wissen wir dann, wieviel er pro Kilometer im Echtbetrieb verbraucht hat und was das kostet. Und am Freitag folgt dann das Beschleunigungsrennen. Das ADAC-Fahrsicherheitszentrum in Laatzen stellt dafür ausnahmsweise sein Gelände zur Verfügung. Dann muss der 60-Kilowatt-Elektroantrieb zeigen, ob er einem 230-PS-Verbrennungsmotor gewachsen ist.

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