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Aus der Stadt Maßnahme A auf dem Maschsee
Hannover Aus der Stadt Maßnahme A auf dem Maschsee
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18:12 10.04.2014
Von Andreas Schinkel
Ruderer von HRC auf dem Maschsee bekommen eine eigene Trainingsstrecke am Rudolf-von-Bennigsen-Ufer. Quelle: Rainer Surrey
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Hannover

„Ein Kreisverkehr, wie ihn sich die Ratspolitik vorgestellt hat, ist jedenfalls nicht machbar“, sagt Matthias Hey, stellvertretender Vorsitzender des Hannoverschen Ruder Clubs (HRC). Dann komme es nämlich innerhalb des Korridors zu Kollisionen. Mit der Stadt wolle man nun über eine Lösung diskutieren. Hey schlägt vor, beide rund einen Kilometer langen Bahnen zu Einbahnstraßen von Norden nach Süden zu erklären, eben Maßnahme A.

Erst vor einigen Wochen hatte der Bauausschuss beschlossen, eine Vorfahrtsstrecke für Ruderer, Kanuten und Drachenbootfahrer abzustecken. Überfahrbare Bojen markieren einen Korridor, der südlich des Pier 51 beginnt und bis zum Strandbad führt. Die rund 20 Meter breite Vorrangstrecke soll bessere Trainingsmöglichkeiten für Leistungssportler schaffen, aber auch Kollisionen verhindern. Denn der Verkehr auf dem Gewässer habe in den vergangenen Jahren deutlich zugenommen, heißt es vonseiten der umliegenden Vereine. Wenn der Korridor von Regattasportlern nicht befahren wird, dürfen auch Segler und Tretbootfahrer zwischen den Bojen kreuzen. Die Segelschule Maschsee Nord hatte den Vorstoß hart kritisiert. Der Maschsee sei für alle da.

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Inzwischen hat die Stadt die Bojen verankert, Ruderer haben die Strecke getestet. „Es fehlen noch Markierungsbojen, die die Bahnen innerhalb des Korridors voneinander trennen“, sagt HRC-Vize Hey. Das sei wichtig, um Zusammenstöße zu vermeiden. Ein Kreisverkehr, wie ihn sich die rot-grüne Ratsmehrheit ausgedacht hat, würde die Kollisionsgefahr ebenfalls erhöhen. „Die Drachenbootfahrer paddeln von Süden in den Korridor, wir von Norden. Zudem sind die Geschwindigkeiten sehr unterschiedlich, sodass es unübersichtlich wird und Auffahrunfälle drohen“, erklärt Hey. Daher sei es am besten, wenn alle Sportler am gleichen Punkt starten. Ihren Rückweg zu den Bootshäusern würden sie dann neben der ausgewiesenen Bahn zurücklegen.

CDU fordert Ausweispflicht: Die CDU will den Tretbootverleihern auf dem Maschsee vorschreiben, dass sie sich von ihren Kunden Ausweise zeigen lassen. „Dadurch kann bei Unfällen der Verursacher leichter gefunden werden“, sagt CDU-Ratsherr Dieter Küßner.

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