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Aus der Stadt Eine neue Fassade an der Berliner Allee
Hannover Aus der Stadt Eine neue Fassade an der Berliner Allee
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20:37 16.08.2010
Von Mathias Klein
Noch ist das Beratungszentrum der Deutschen Rentenversicherung an der Berliner Allee eine Baustelle.
Noch ist das Beratungszentrum der Deutschen Rentenversicherung an der Berliner Allee eine Baustelle. Quelle: Michael Thomas
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Derzeit sind Handwerker dabei, die vier künftigen Etagen der Rentenversicherung zu entkernen. In die neuen Büros sollen 63 Mitarbeiter des Beratungsdienstes einziehen, inklusive des ärztlichen Dienstes, berichtete gestern der Geschäftsführer der Rentenversicherung Braunschweig-Hannover, Ralf Kreikebohm. Derzeit sind die Kundenberater in der Zentrale in Laatzen sowie im früheren Heutelbeck-Haus in der Karmarschstraße untergebracht, nachdem der Standort in der Bahnhofstraße aufgegeben werden musste.

Im Erdgeschoss seien neben dem Besucherempfang auch Konferenz- und Tagungsräume vorgesehen, berichtete der Rentenversicherungs-Geschäftsführer. In der ersten und zweiten Etage sitzen in 34 Räumen die Rentenberater, darüber befinden sich die Räume des ärztlichen Dienstes erklärte Kreikebohm. Insgesamt umfasst die Fläche für die Rentenberatung 2300 Quadratmeter.

„Wir wollen an unseren großen Standorten Hannover, Braunschweig und Oldenburg besser präsent sein“, erläuterte Kreikebohm den Umbau der angemieteten Räume. „Wichtig ist unseren Kunden immer die Bahnhofsnähe“, sagte er. „Der Hauptbahnhof ist in gut acht Minuten zu Fuß zu erreichen“.

Einige Berater sollen aber weiterhin in Laatzen bleiben. „Wegen der guten Parkmöglichkeiten ist dieser Standort vor allem für unsere Kunden aus dem südlichen Niedersachsen wichtig“, sagte Kreikebohm. In kleineren Kommunen werde weiterhin mit anderen Institutionen wie den Stadtverwaltungen zusammengearbeitet und dort eine regelmäßige Beratung angeboten.

Das Gebäude soll von außen eine neue Glasfassade erhalten. Über die endgültige Gestaltung der Betonwände ist noch nicht entschieden, die bisherigen Pläne sehen einen dunkelgrauen Farbanstrich vor. Die in einer Fernsehreportage in der vergangenen Woche geäußerte Kritik, die Rentenversicherer leisteten sich zu viele und zu kostspielige Beratungsstellen, gelte nicht für Niedersachsen, stellte Kreikebohm fest. In keiner Stadt in Niedersachsen gebe es die angeprangerten doppelten Beratungsstellen, die laut Bericht zudem nicht ausgelastet seien.

Bis zur Eröffnung des neuen Beratungszentrums im kommenden Frühjahr berät die Rentenversicherung weiter in der Karmarschstraße 20–22. Die Öffnungszeiten sind montags und donnerstags von 8 bis 18 Uhr, dienstags und mittwochs bis 15 Uhr und freitags bis 12 Uhr.

Conrad von Meding 16.08.2010
Bärbel Hilbig 16.08.2010