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Aus der Stadt Anmeldestart für künftige Erstklässler
Hannover Aus der Stadt Anmeldestart für künftige Erstklässler
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09:32 09.03.2016
Von Saskia Döhner
Es steht eine Vielzahl von verschiedenen Schulformen für Grundschüler in Hannover zur Auswahl.
Es steht eine Vielzahl von verschiedenen Schulformen für Grundschüler in Hannover zur Auswahl. Quelle: dpa
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Hannover

Jüngere Kinder können auf Antrag der Erziehungsberechtigten zu Anfang des Schuljahres in die Schule aufgenommen werden, wenn sie die erforderliche körperliche und geistige Schulfähigkeit besitzen und in ihrem sozialen Verhalten ausreichend entwickelt sind. Diese Kinder werden mit der Aufnahme schulpflichtig. Ein Antrag auf vorzeitige Einschulung jüngerer Kinder (sogenannte Kannkinder), die schon zum Schuljahr 2016/2017 auf Wunsch der Eltern eingeschult werden sollen, kann im Rahmen dieser Anmeldung gestellt werden.

Kinder, die im vergangenen Jahr zurückgestellt worden sind und nicht den Schulkindergarten der zuständigen Schule besuchen, müssen erneut angemeldet werden. Die Schul- und Anmeldepflicht besteht auch für Kinder, die nach Ansicht der Erziehungsberechtigten aufgrund von Behinderungen nicht an den Regelschulen unterrichtet werden können.

Die Anmeldungen sind am 13. und 14. April jeweils von 15 bis 18 Uhr an der für den Wohnbezirk zuständigen Grundschule möglich. Alternativ können die Eltern ihre Kinder auch an der Primarstufe der IGS Roderbruch (Anmeldung am 13. und 14. April bereits ab 14 Uhr), der Südstadtschule und Glockseeschule als Schule mit besonderem pädagogischen Profil sowie an den katholischen Grundschulen Bonifatiusschule, Eichendorffschule, Kardinal-Bertram-Schule und Kardinal-Galen-Schule anmelden. Aufgenommen werden die Kinder nur dann, wenn es entsprechende Kapazitäten gibt. Die Schulpflicht kann auch an einer Schule in freier Trägerschaft erfüllt werden, sofern die gesetzlichen Voraussetzungen vorliegen.

Eltern können auch eine offene Ganztagsschule wählen, wenn ihre Grundschule nur eine Halbtagsschule ist. Plätze sind dort allerdings nicht garantiert.

Die Erziehungsberechtigten sollten die Geburtsurkunde oder das Familienstammbuch zur Anmeldung mitbringen sowie eine Vollmacht, sofern nicht beide Eltern bei der Anmeldung anwesend sein können. Bei der Anmeldung noch nicht schulpflichtiger Kinder (Kann-Kinder) sollte zusätzlich ein Nachweis über den Wohnsitz (zum Beispiel Personalausweis) vorgelegt werden. Die Kinder müssen bei der Anmeldung anwesend sein, weil gleichzeitig der Sprachstand festgestellt wird. Sollte eine Sprachförderung vor der Einschulung nötig sein, teilt die Schule dies den Eltern mit.

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