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Aus der Stadt Endspurt für Weihnachtspakete
Hannover Aus der Stadt Endspurt für Weihnachtspakete
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21:00 19.12.2014
Von Conrad von Meding
Schöne Bescherung: Bei Mustafa Önlü stapeln sich aufgegebene und abzuholende Pakete im Regal.
Schöne Bescherung: Bei Mustafa Önlü stapeln sich aufgegebene und abzuholende Pakete im Regal. Quelle: Philipp von Ditfurth
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Das Unternehmen verspricht: Pakete und Päckchen, die bis Montagabend, 18 Uhr, in den Filialen sind, erreichen den Empfänger bis Heiligabend.

Mustafa Önlü, der die Post-Partnerfiliale am Klagesmarkt betreibt, ist glücklich, dass er gerade ins Nachbargeschäft umgezogen ist. Der alte Laden hatte 37 Quadratmeter Grundfläche, der neue ist mit 90 mehr als doppelt so groß. Eigentlich betreibt Önlü ein Reisebüro, die Postdienstleistung ist nur ein Nebenerwerb. „Aber jetzt in der Vorweihnachtszeit verdreifachen sich die Kundenbesuche“, sagt er. Stapelweise stehen die Pakete bei ihm im Laden. Zweimal täglich kommt ein Transporter vorbei und holt Hunderte Päckchen, Pakete, Briefe und Warensendungen ab. Doch nicht nur Privatkunden liefern ihre Fracht bei dem 55-Jährigen ab. Auch die DHL-Fahrer bringen täglich Pakete - nämlich die, die sie nicht in Haushalte abliefern konnten. „Heutzutage sind viele Menschen berufstätig und tagsüber nicht zu Hause anzutreffen“, sagt Önlü. So ist er Bring- und Abholstation in einem. Und er weiß: „In den nächsten Tagen wird der Andrang noch größer.“ Vor allem abends kurz vor Geschäftsschluss bilden sich jetzt schon Schlangen an seinem Tresen. Nicht viel anders sieht es in den Postfilialen aus. Am Südstädter Stephansplatz etwa, wo gestern Markttag war, bildeten sich bereits vormittags lange Schlangen.

Andere Paketdienste: Die Paketzusteller Hermes verlangen, dass Pakete bis Montag, 12 Uhr, eingeliefert sind. UPS gibt keine Uhrzeit an. Teilweise sind auch Expresslieferungen möglich, die aber deutlich teurer sind.

Briefe: Nach Angaben der Post haben Briefträger Heiligabend erst dann „Feierabend, wenn auch der letzte Brief zugestellt ist“. Trotzdem bittet das Unternehmen darum, die Briefe nicht erst am Dienstag aufzugeben, sondern bereits am Montag. Sonst könne das rechtzeitige Ankommen nicht mehr garantiert werden.

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