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Aus der Stadt Mehr erhofft: Linke sind enttäuscht
Hannover Aus der Stadt Mehr erhofft: Linke sind enttäuscht
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Enttäuschung bei der Linken: Die Partei verpasst den Einzug in den Landtag. Quelle: Samantha Franson
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"Wir müssen optimistisch bleiben", sagt Ursula Weisser-Roelle von der Linken immer wieder. Doch für den Einzug in den Landtag fehlt es aller Wahrscheinlichkeit an Wählerstimmen - das ist für Viele schon eine Stunde nach Schließung der Wahllokale klar. "Ich hätte gedacht, dass wir klar einziehen, aber wir haben nach der ersten Hochrechnung abgebaut", sagt Daniel Alex, der im Café Marlene auf der Wahlparty die Hochrechnungen betrachtet.

Lange Gesichter bei der Linken: Nach den ersten Hochrechnungen schafft die Partei es nicht in den niedersächsischen Landtag.

Enttäuscht zeigt sich auch Michael Braedt, politischer Landesgeschäftsführer der Linken: "Bei 4,8 Prozent hatte ich noch gehofft, aber ich bin auch Realist. Auch, wenn ich Wunder nicht ausschließe." Acht Prozent der Hannoveraner hätten Links gewählt, darauf wolle man sich konzentrieren. "Auf die Linke wird nach diesem Wahlergebnis niemand verzichten können", sagt Weisser-Roelle.

Nach dem Wechsel von Elke Twesten zur CDU haben die Niedersachsen am Sonntag einen neuen Landtag gewählt. Das sind die Bilder des Tages.

Von Tomma Petersen