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Aus der Stadt Neonazi wegen Anschlägen auf Parteibüros angeklagt
Hannover Aus der Stadt Neonazi wegen Anschlägen auf Parteibüros angeklagt
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00:15 10.01.2015
Von Tobias Morchner
Quelle: dpa
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Hannover

Zudem soll der 22-Jährige in seiner Heimatstadt Pattensen weitere Attacken auf die Büros der SPD und der CDU sowie einen Dönerimbiss verübt haben. Insgesamt legen ihm die Strafverfolger 16 Delikte zur Last. Einen genauen Termin für den Beginn der Verhandlung gibt es bislang nicht.

Die Anschläge in Hannover richteten sich vor gut zwei Jahren gegen die Büros der FDP, der Grünen und der DKP. Patrick K. soll mit einer Zwille und Glasmurmeln die Fensterscheiben der Parteizentralen beschossen haben. Die Gegenstände waren bei der Durchsuchung seiner Wohnung sichergestellt worden. Zudem beschmierte er die Fassaden mit Parolen. Darüber hinaus soll er in der Fußgängerzone einen in den Hungerstreik getretenen Asylbewerber angegriffen haben.

Nicht verhandelt wird nach Informationen der HAZ der Brandanschlag auf das Büro der Jugendumweltgruppe Janun in der Südstadt. Die Ermittler konnten dem 22-Jährigen diese Tat, die im gleichen Zeitraum wie die übrigen Anschläge passiert ist, nicht nachweisen. Es ist nicht das erste Mal, dass Patrick K. sich vor einem Gericht verantworten muss. Er war bereits angeklagt wegen des Verwendens verfassungsfeindlicher Zeichen. K. hatte sich SS-Runen auf den Unterarm tätowieren lassen.

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