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Aus der Stadt FDP gewinnt 22 Prozent neue Mitglieder
Hannover Aus der Stadt FDP gewinnt 22 Prozent neue Mitglieder
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00:15 24.01.2018
HAZ-Chefredakteur Hendrik Brandt redet beim Neujahrsempfang der FDP. Quelle: Klein
Hannover

 Weil das Thema in der Partei umstritten ist, wurde die Koalitionsfrage bewusst ausgeklammert: Rund 400 Gäste waren am Sonntagvormittag zum Neujahrsempfang der FDP von Stadt und Region gekommen, darunter der Ehrenvorsitzende der Landespartei, Walter Hirche und CDU-Landtagsfraktionschef Dirk Toepffer

FDP-Regionschef Christian Possienke freute sich in seiner Begrüßung unter anderem über die zahlreichen neuen FDP-Mitglieder. In Hannover und im Umland sind innerhalb des vergangenen Jahres 189 Mitglieder neu eingetreten, das entspricht einem Zuwachs um 22 Prozent auf jetzt 1072 Mitglieder. Zeitweise war der Zuwachs so groß, dass die Partei gar nicht mehr feststellen kann, wer als 1000. Mitglied eingetreten ist. 

Im Alten Rathaus hat die FDP mit viel Stadt-Prominenz ihren Neujahrsempfang gefeiert.

Landeschef Stefan Birkner ehrte am Sonntag drei Mitglieder, die bereits seit 50 Jahren in der Partei sind: Peter-Jürgen Rau aus Hannover, Hans-Joachim Röhler aus Burgwedel und Helmut von Dreising aus Hemmingen. Es sei in der heutigen Zeit eher ungewöhnlich, sich so lange an eine Organisation zu binden, sagte der Landeschef. Zudem zählten „die Jahre in der FDP, wegen der vielen durchlebten Höhen und Tiefen doppelt“, betonte er. 

Beim Neujahrsempfang sprach HAZ-Chefredakteur Hendrik Brandt in einer kurzweiligen Rede über die Rolle der neuen Medien. Informationsvermittler wie Journalisten, Lehrer oder Pastoren hätten es nicht besonders leicht, meinte Brandt. Denn viele Internetnutzer machten hetzutage sich kein umfassendes Bild. „Teile der Öffentlichkeit haben zu allem schon eine Meinung und wollen keine andere mehr hören“, betonte Brandt. Mit der Technik veränderten sich das Tempo und die Rahmenbedingungen der Kommunikation, und damit auch deren Qualität.  Immer häufiger zeige die digitale Beschleunigung ihre dunkle Seite, „ihr Nachtgesicht“, wie Brandt es nannte.

Er zeigte sich allerdings zuversichtlich, dass das Netz mit seinem „Taggesicht wunderbar helfen kann. Denn das Internet bedeute auch eine große Chance. „Es bringt uns näher zusammen und lässt uns miteinander reden“, betonte der HAZ-Chef. „Wir alle können das vielleicht noch nicht richtig. Gehen wir üben!“

Von Mathias Klein

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