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Aus der Stadt FDP staunt über Haltung zum Leinenzwang
Hannover Aus der Stadt FDP staunt über Haltung zum Leinenzwang
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22:18 18.06.2014
Von Felix Harbart
Die Diskussion um den Leinenzwang geht weiter: Nun kritisiert die FDP die Haltung des Staatssekretärs bei der Übergabe der Unterschriften.
Hannover

Die Unterschriftensammlung solle zum Anlass genommen werden, „zu überprüfen, ob Flächen, die kein schützenswertes Wild beherbergen, für Hunde freigegeben werden können“. Das klang so, als könnten die Aktivisten durchaus Hoffnung haben, der Gesetzgeber werde am Leinenzwang etwas ändern.

Einen Tag zuvor allerdings hatte die FDP die Antwort von Landwirtschaftsminister Christian Meyer auf ihre Anfrage zum Leinenzwang bekommen. Diese habe so ganz anders geklungen als das, was Schörshusen nun den Petitionsorganisatoren sagte, meinen die Liberalen. „Es ist schon fragwürdig, wenn der Minister auf unsere Landtagsanfrage etwas völlig anderes antwortet als der Staatssekretär gegenüber der Bürgerinitiative“, sagt die hannoversche Abgeordnete Sylvia Bruns.

Die Fraktion hatte unter anderem wissen wollen, ob die Landesregierung die Leinenpflicht so lockern könne, „dass sie nur noch für Flächen mit nachgewiesenen Brutplätzen gilt“. Das hatte das Ministerium verneint: „Einen solchen Vorschlag hält die Landesregierung für sehr bürokratisch und nicht umsetzbar“, hieß es in der Antwort.

Auf Nachfrage mochte Ministeriumssprecherin Natascha Manski darin gestern keinen Widerspruch erkennen. Man habe lediglich erläutert, dass es zu aufwendig sei, ein Kataster der Brutplätze zu entwickeln. „Das heißt nicht, dass sich das Ministerium nicht andere Regelungen wie die Ausweitung von den Kommunen benannter Hundeauslaufflächen vorstellen könnte.“ Für FDP-Frau Bruns ist klar, „dass es auch zwischen April und Juli mehr Auslaufmöglichkeiten für Hunde geben muss“.

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