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Aus der Stadt Mehr behinderte Kinder besuchen Regelschulen
Hannover Aus der Stadt Mehr behinderte Kinder besuchen Regelschulen
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00:18 22.10.2017
Von Saskia Döhner
Der gemeinsame Unterricht für Kinder mit und ohne Behinderungen wird bei Eltern in der Region Hannover. Quelle: Armin Weigel
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Hannover

"Die seit vier Jahren stetig steigenden Inklusionszahlen belegen, dass sich viele Eltern dies für ihre Kinder wünschen", sagte Bildungsdezernent Ulf-Birger Franz. Gleichzeitig wolle man aber den Förderschulen nicht den Boden entziehen.

Von insgesamt 6343 Schülern mit sonderpädagogischem Förderbedarf gingen 3064 Kinder auf eine Regelschule. Zwei von drei Schülern mit Lernproblemen besuchen mittlerweile eine Regelschulen. Die Förderschulen für Kinder mit Lernbehinderungen laufen sukzessive aus. Bei Schülern mit dem Förderbedarf emotionale-soziale Entwicklung liegt die Inklusionsquote bei nunmehr 53,6 Prozent (plus 3 Prozent), bei geistigbehinderten Kindern sind es 28,5 Prozent (plus 3,2), bei Schülern mit Sprachproblemen waren es 30,7 Prozent (plus 2,9). Dagegen sank die Zahl der sehbehinderten Kinder, die auf Regelschulen gehen, um knapp 3 auf 64,1 Prozent, und bei Schülern mit körperlich-motorischen Einschränkungen ebenfalls um 3 auf 40,7 Prozent.

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Elternvertreter Matthias Ahäuser mahnte in der Sitzung erneut eine Ferienbetreuung für geistigbehinderte Schüler an, die die Region organisieren müsse.

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