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Aus der Stadt 275 Einsätze in der Silvesternacht
Hannover Aus der Stadt 275 Einsätze in der Silvesternacht
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15:23 01.01.2016
Foto: Zu etwa 275 Einsätzen mussten die Rettungskräfte in der Silvesternacht ausrücken – etwas weniger als im Vorjahr.
Zu etwa 275 Einsätzen mussten die hannoverschen Rettungskräfte in der Silvesternacht ausrücken – etwas weniger als im Vorjahr. Quelle: dpa Symbol
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Die meisten der 65 Einsätze, zu denen die Feuerwehr in der Nacht des Jahreswechsels gerufen wurde, waren vergleichsweise harmlos. Ein Großteil der Brände wurde durch verirrte Feuerwerkskörper verursacht. Meist gerieten Container, Mülltonnen und Büsche in Brand. Auch einige PKW-Brände mussten gelöscht werden.

Ob der PKW in der Straße Im Dorfe in Bornum durch einen verirrten Silvesterknaller in Brand geriet oder das Feuer aus anderen Gründen ausbrach, kann die Polizei noch nicht sagen. Als die Feuerwehr gegen 0.15 Uhr anrückte, stand bereits der gesamte Motorraum des Autos der Marke Daihatsu in Flammen. Die Schadenshöhe ist noch nicht bekannt.

In der Marienstraße in der Südstadt mussten die Einsatzkräfte einen Balkonbrand löschen, in der Eichsfelder Straße in Stöcken gelang es den Bewohnern, das Feuer auf ihrem Balkon zu löschen, bevor die Feuerwehr eintraf. In der Albertstraße in Linden-Nord rückte die Feuerwehr an, nachdem Rauchentwicklung in dem Mehrfamilienhaus gemeldet wurde. Ein geistig verwirrter Bewohner hatte hier randaliert und Beamte bedroht. Bei zahlreichen Einsätzen etwa in Misburg-Nord, Limmer und der Nordstadt rückten die Beamten durch den Alarm von Rauchmeldern an, meist ausgelöst von angebranntem Essen oder in Brand geratenem Tischschmuck.

Krankenwagen und Notärzte wurde in der Silvesternacht insgesamt 210 Mal gerufen. Meist, weil Menschen durch Feuerwerkskörper oder Stürze verletzt wurden. Auch Alkoholvergiftungen und Auseinandersetzungen waren des Öfteren Einsatzgrund. Insgesamt verlief die Nacht für die rund 250 Einsatzkräfte jedoch etwas ruhiger als im Vorjahr. In der Nacht auf den 1. Januar 2015 waren die Helfer noch zu rund 300 Notfällen gerufen worden.

isc

Juliane Kaune 04.01.2016
Linda Tonn 01.01.2016